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Am 6. Juni vergangenen Jahres ist bei einem verheerenden Feuer im Pegnitzer Ortsteil Hainbronn das landwirtschaftliche Anwesen von Christian Schauer weitgehend abgebrannt. Nach dem «Millionenbrand» konnte jetzt endlich das Richtfest für den Scheunen- und Stallneubau gefeiert werden.
«Lang genug hat’s gedauert», bedauerte Christian Schauer aus Hainbronn gestern in einem Gespräch mit den «NN». Damit meinte er jedoch nicht die Baufirmen, sondern die lange Zeit, die es gedauert hatte, bis das Landratsamt Bayreuth die Pläne endgültig genehmigt hatte. Dankbar ist Schauer vor allem Landrat Hermann Hübner, der schließlich Druck gemacht hat und beim Richtfest nun auch persönlich vor Ort war.
Gestern wurde die Holzkonstruktion für die große Lagerhalle aufgerichtet. Danach werden die Trapezbleche verlegt, so dass schon in Kürze beispielsweise wieder Heu unter Dach gelagert werden kann. Auch der Stall wird derzeit errichtet, allerdings wurde von Christian Schauer die Milchkuhhaltung inzwischen aufgegeben. Er wird künftig wieder verstärkt Bullen züchten. Er hofft, dass er bis August die ersten Tiere im Neubau unterbringen kann.
Bereits im vergangenen Jahr mussten einige Tausend Kubikmeter Erde ausgebaggert werden, um eine ebene Fläche zu bekommen. An Ostern begannen dann die Bauarbeiten für den neuen Aussiedlerhof am Ortseingang von Hainbronn. Die riesige Güllegrube ist bereits fertiggestellt. Sie steht auf gewachsenem Fels. Auch die Strom- und Wasseranschlüsse sind bereits verlegt. |