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THUISBRUNN (rd) - Auf Vorschlag des früheren Egloffsteiner Bürgermeisters Christian Meier und des Vorsitzenden des Umwelt-Arbeitskreises der CSU, Heinz Marquart, wurde Heinz Hofmann von Umweltstaatssekretärin Melanie Huml und MdL Eduard Nöth mit der Karl-Eugen-Koehl-Umweltmedaille ausgezeichnet.
Eine Besonderheit des 1000 Jahre alten Gräfenberger Stadtteils Thuisbrunn sind seine Trockenhänge an den felsigen Talflanken, die man als «Leiten» bezeichnet. Diese Kalkmagerrasenflächen sind besonders basenreich aber nährstoffarm, flachgründig und trocknen deshalb schnell aus.
In den letzten Jahrzehnten hatte schon eine starke «Verbuschung» eingesetzt, die das Thuisbrunner Urgestein Heinz Hofmann, besser bekannt als «Pinsel-Heinz» auf den Plan rief. Zusammen mit einer von ihm rekrutierten «Rentnergang», so die Laudatoren, griff er zur Motorsäge und zur Sense um den ursprünglichen Zustand wieder herzustellen. Mit der Egloffsteiner Ziegenhalterin Alexandra Schwarz fand Hofmann nun eine Partnerin, die ihre «Burenziegen», eine aus Südafrika stammende Rasse, dort nun weidet.
Ein Rundgang zum Todsfeldtal und der dortigen Infotafel ging der Preisverleihung voraus. |