 |
| Bitte Bild anklicken! |
|
ERLANGEN (emr) - Die säkulare Buskampagne hat gestern in Erlangen Station gemacht.
In dem roten Doppeldeckerbus fuhren auch Mitglieder des Erlanger «Bundes für Geistesfreiheit» durch die Fußgängerzone und die nördliche Hauptstraße mit. Theo Ebert und Bertram Margraf ließen das Fahrzeug vor jeder Kirche in der Innenstadt halten und fotografierten den «gottlosen» Bus vor diesen Gotteshäusern.
Diese Bilder aus Erlangen sollen demnächst im Internet unter www.buskampagne.de zu sehen sein. Auf dem Bus steht nämlich in großen Buchstaben «Es gibt (mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit) keinen Gott». Das ist auch das Ziel der Kampagne, sagt Margraf: «Wir wollen den Gottlosen eine Stimme geben».
In vielen Ländern unterwegs
Es sei leider immer noch so, dass ungläubige Menschen, die sich auch offen dazu bekennen, «in unserer Gesellschaft diskriminiert werden». Auch sei eine Trennung von Staat und Kirche praktisch nicht vorhanden, solange Bischöfe und Domkapitulare aus öffentlichen Steuermitteln bezahlt werden würden.
Die Buskampagne war bereits in mehreren europäischen Ländern sowie in den USA, Kanada und Australien unterwegs. |