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Piratenpartei will mit Kinderpornografie nichts zu tun haben

 Piratenpartei will mit Kinderpornografie nichts zu tun haben
Betrifft: «Schlagzeilen um jeden Preis", Kommentar von Dieter Schwab zum Austritt des Bundestagsabgeordneten Jörg Tauss aus der SPD und seinem Eintritt in die «Piratenpartei«.

Herr Schwab verdreht in seinem Kommentar leider die Argumente. Die Begründung für den Parteiaustritt Jörg Tauss‘ ist sogar sehr gut, da der Kampf gegen Kindesmissbrauch nur für die Schaffung der entsprechenden Infrastruktur missbraucht wird. Das zeigt sich sehr deutlich an der Forderung von Herrn Thomas Strobl (CDU Generalsekretär Baden-Württemberg), diese auch für "Killerspiele" einzusetzen.

Was hingegen unglaublich dämlich war, ist Herrn Tauss‘ "Recherche". Die Verurteilung überlasse ich jedoch - im Gegensatz zu vielen anderen - dem zuständigen Gericht. Ich stimme Herrn Schwab jedoch zu, dass der Beitritt von Herrn Tauss der Piratenpartei schaden wird.

Dass sie deswegen nach der Wahl wieder in der Versenkung verschwinden wird, möchte ich jedoch bezweifeln. Sie vertritt das von den etablierten Parteien vernachlässigte Thema "Technik und Bürgerrechte", ähnlich wie Die Grünen in den ‘80er Jahren den Umweltschutz. Allerdings haben sie einen sehr kindischen Parteinamen gewählt, der sie nicht langfristig tragen wird. Sebastian Bonhag, Erlangen
22.6.2009 18:44 MEZ
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