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NEUMARKT (mem) - Nach der kurzen Vorbereitung benötigt der ASV Neumarkt II noch etwas Zeit, um endgültig in der BOL anzukommen. Gegen Heßdorf aber hofft Trainer Ioan Pal, dass seine Jungs «einen Schritt weiter gekommen sind», und rechnet sich beim kampfstarken Gegner durchaus Chancen aus.
In der Bezirksliga Süd hat am ersten Spieltag lediglich Aufsteiger Woffenbach gewonnen. Nach dem 5:3-Heimerfolg gegen Dinkelsbühl geht es für die Mannschaft von Trainer Markus Rüger nach Bad Windsheim zum ersten Auswärtskick.
Zumindest spielerisch war «Bachams» Coach Admir Vidjen mit der Leistung seiner Truppe zufrieden. Einzig die Chancenverwertung ließ beim 1:1 gegen Weißenburg zu wünschen übrig. Im Derby gegen Hilpoltstein soll das besser gemacht werden.
Die junge Holzheimer Elf von Stefan Richter dagegen will im Heimspiel gegen Aufsteiger Aufkirchen weniger individuelle Fehler machen. Denn im ersten Spiel waren die gegen abgebrühte Büchenbacher verantwortlich für die 2:4-Niederlage.
Bezirksoberliga: Sonntag, 15 Uhr: SpVgg Heßdorf - ASV Neumarkt II: ASV-Coach Ioan Pal war beim 1:2 im ersten Spiel gegen Roth zumindest mit den zweiten 45 Minuten zufrieden: «In der ersten Halbzeit waren wir zu ängstlich und hatten nicht den nötigen Biss in den Zweikämpfen. Mir wurde da zu viel gejammert und zu wenig dagegengehalten. Die zweite Hälfte war da wesentlich besser; wir haben schon gut kombiniert, nur unsere Chancen nicht verwertet.» Pal räumt aber auch ein, dass Hilfe von «oben» - also aus der ersten Mannschaft - benötigt wird, «denn wir brauchen noch etwas Zeit». In Heßdorf erwartet Pal erneut eine sehr kampfstarke Elf. «Da können wir zeigen, ob wir uns einen Schritt weiterentwickelt haben und in Heßdorf, das seit Jahren gegen den Abstieg spielt, vielleicht sogar punkten.»
Bezirksliga Süd: Sonntag, 15 Uhr: FC Holzheim - SC Aufkirchen: Im ersten Heimspiel der neuen Saison empfängt die Mannschaft von Trainer Stefan Richter einen Aufsteiger. «Aufkirchen hat sein erstes Heimspiel 3:1 gewonnen. Wir haben das Spiel beobachten lassen. Unser Gegner verfügt über einen guten Sturm», so Richter. Damit ist der Trainer auch gleich bei seiner eigenen Truppe. «Wir müssen dringend unsere individuellen Fehler abstellen, sonst wird es schwer in der Liga.» Gegen Büchenbach fing sich der FC drei Gegentore nach kapitalen Patzern ein. «Ich mach’ den Jungs da keinen großen Vorwurf, sie sind alle noch sehr jung und werden weiter Fehler machen, aber wir müssen sehen, dass wir daraus lernen», so Richter.
Sonntag, 15 Uhr: TSV Berching - TV Hilpoltstein: Der TSV Berching hat andere Sorgen. Denn im Derby gegen Hip sind gleich zwei Rechnungen offen: «Wir haben vergangene Saison beide Spiele gegen Hilpoltstein verloren. Da steht Wiedergutmachung an», fordert TSV-Coach Admir Vidjen. Zumindest mit der spielerischen Leistung seiner Truppe war er beim Auftakt zufrieden. «Wir haben da angeknüpft, wo wir in der abgelaufenen Spielzeit aufgehört haben. Das war schon sehr gut. Nur die Chancenverwertung beim 1:1 gegen Weißenburg ließ zu wünschen übrig.» Doch das haben Vidjen und seine Kicker unter der Woche intensiv trainiert, damit die ausstehenden Rechnungen endlich beglichen werden können.
Samstag, 15 Uhr: FSV Bad Winds- heim - BSC Woffenbach: Die Torfabrik aus Woffenbach ist in der Bezirksliga bestens angekommen: fünf Treffer im ersten Spiel. «Offensiv mache ich mir keine Sorgen oder große Gedanken», sagt auch BSC-Trainer Markus Rüger. Das Augenmerk nach dem 5:3-Auftaktsieg gilt klar der Defensive. «Wir mussten personell bedingt zwar auf Libero umstellen, aber das war nicht der Grund für die drei Gegentore», so Rüger. Vielmehr vermisste der Trainer etwas die Aggressivität im Zweikampf und auch das Stellungsspiel des Torhüters. «Zwei Bälle kommen in den Fünf-Meterraum, da muss der Keeper da sein.» Bei den Windsheimern – «einer gestandenen Bezirksliga-Truppe mit guten Einzelspielern», so Rüger, die seit 15 Jahren vom Ex-Clubprofi Herbert Heidenreich trainiert wird – will der BSC «nicht in das offene Messer laufen». Nach der Rückkehr von Urlauber Andreas Nigl (aber es sind noch einige Akteure angeschlagen) will Rüger wieder mit einer Abwehrkette spielen und den
Gegner ab der Mittellinie aggressiv unter Druck setzen. |