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Sondersitzung zum Annafest gefordert

SPD fordert Bilanz der Verwaltung Schankende wieder um 23 Uhr?
 Sondersitzung zum Annafest gefordert
FORCHHEIM (bma) - Die SPD hat den Antrag gestellt, dass die Verwaltung bis Ende Oktober einen Erfahrungsbericht über den Verlauf des Annafests gibt. Außerdem soll das Schankende wieder auf 23 Uhr gelegt werden.

Darüber hinaus forderte die SPD in der Stadtratssitzung, dass die Art und Weise, wie die Stände vergeben werden, möglichst bald vom Stadtrat beschlossen werden soll. Künftig soll nach dem Willen der SPD auch nicht mehr Bürgermeister Franz Streit alleine die Entwicklung des Annafests vorantreiben.

FW-Stadtrat Manfred Hümmer beantragte darüber hinaus eine Sondersitzung zum Thema Annafest zu veranstalten. Auf der soll geklärt werden, wie das Ordnungsamt mit den 66 Anzeigen verfährt, die die Polizei an die Verwaltung weitergeleitet hat.

Auch ein Bürger hatte zum Thema Annafest noch einige Fragen, die OB Franz Stumpf in der Bürgeranhörung vor der Stadtratssitzung vorlas. Zum einen übte der Bürger Kritik an der Stadt und ihrer Vorgehensweise in Sachen Schnapsbuden. Das habe nichts gebracht. Der OB antwortete, dass laut Kellerwirten der Umsatz beim Schnaps um 40 Prozent zurückgegangen sei. Außerdem rügte der Bürger, dass zwar das Schankende auf 24 Uhr verlegt worden sei, die Busabfahrzeiten darauf aber nicht abgestimmt worden seien. «Das war Absicht. Wir wollen ja gerade nicht, dass die Leute extra länger bleiben», so Stumpf.
10.8.2009
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