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NEUMARKT (jw) - Gleich ab nach Berlin, und gleich ein Hammerlos: Die Kegler des ASV Neumarkt müssen zum Saisonauftakt in der 2. Bundesliga Ost beim Aufsteiger SV Semper Berlin ran (Samstag, 13 Uhr).
Begleitet von einer Schar Fans und Anhängern tritt die ASV-Mannschaft zum ersten Mal in ihrer Vereinsgeschichte die Reise mit dem Flugzeug an.
Hohe Hürde
«Das wird eine sehr hohe Auswärtshürde für uns, da wir weder Gegner noch Bahnanlage kennen», befürchtet ASV-Kapitän Jürgen Weinberger. Es sei nur soviel bekannt, dass es sich um eine schwer zu bespielende und hart fallende Anlage handeln soll, «was die Heimergebnisse der Gastgeber in der vergangenen Saison eindeutig belegen».
Weinberger erwartet daher «ein schweres Kampfspiel». Die ASV-Kegler aber «sind guten Mutes und voller Hoffnung». Der Kapitän: «Ein Auswärtssieg zum Spielrundenauftakt wäre ein Husarenstück.»
Der erste Spieltag sei aber zuerst eine reine Standortbestimmung. Weinberger: «Die Vorbereitung mit Trainingslager kam bei Spielern und Funktionären gut an, so dass wir optimistisch in diese Saison gehen. Das Ziel, der vorzeitige Klassenerhalt, ist machtbar. Nach dem erfolgreichen Kampf gegen den Nichtabstieg in der vergangenen Spielrunde wollen wir heuer keine Zittersaison mehr.»
Kapitän Jürgen Weinberger, Sportwart Günter Bittner, Markus Halbritter, Zdenek Kovac, Christian Robold, Neuzugang Mirco Cammarata und Josef Kobras werden die ASV-Farben in Berlin tragen und versuchen, zwei Zähler zu entführen. Außerdem hat der ASV mit den beiden bundesligaerfahrenen Thomas Kölbl und Thomas Blatter, wenn Not am Mann ist, noch zwei Joker im Ärmel.
Generalprobe missglückt
Trotz der misslungenen Generalprobe zum Abschluss der Vorbereitung beim Auswärtstest in Kasendorf, wo die Neumarkter dem selbsternannten Bayernligameister nach nur mäßiger Vorstellung klar unterlagen, reist der ASV-Tross zuversichtlich in die Hauptstadt. Verwöhnt von den guten Heimergebnissen wollte sich der ASV in Kasendorf an Berliner Bahn-Verhältnisse gewöhnen. Weinberger: «Ruhe bewahren heißt unsere Devise auf den knallharten Berliner Bahnen.»
Das ASV-Lager hofft darauf, dass auch die Gastgeber einige Spiele Spiele brauchen, um in Tritt zu kommen. Auch ASV-Abteilungsleiter Cornelius Altenberger ist zuversichtlich: «Die Mannschaft ist in einer guten Verfassung. Nichts ist unmöglich.»
Jürgen Weinberger: «Unser großes Ziel ist, alle Heimspiele zu gewinnen, da auswärts die Trauben sehr hoch hängen. Favoriten gibt es in dieser Saison keine. Alle Teams stapeln tief, so dass erst nach einigen Spieltagen spekuliert werden kann.» |