Keine Tierversuche mehr nötig |
| Berngauerin gewinnt Preis für Ersatzmethode |
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BERNGAU - Schöner Erfolg für Christine Götz aus Berngau: Die Doktorin der Naturwissenschaften ist beim «Eurotox-Kongress» in Dresden von der Europäischen Gesellschaft für Toxikologie mit dem «Young Scientist Award» (Nachwuchsforscherpreis) ausgezeichnet worden.
Ihre Arbeit befasst sich mit Invitro-Ersatzmethoden für Kosmetika an der Haut. Sie werden künftig Tierversuche ersetzen. Hintergrund: Ab 2013 dürfen laut europäischer Gesetzgebung keine Kosmetika mehr an Tieren getestet werden.
Aus der Haut
Die 31-Jährige hat eine Ersatzmethode mit aus Brustreduktionen stammender menschlicher Haut gefunden, die sich für diese Versuche am besten eignet.
Christine Götz machte ihr Abitur am Ostendorfer Gymnasium in Neumarkt und studierte an der Universität München-Freising-Weihenstephan Agraringenieurwesen.
Über ihre Spezialfächer Pestizide und Biochemie ist sie zur Toxikologie gekommen und war wissenschaftliche Mitarbeiterin im Helmholtz-Zentrum in München.
In Düsseldorf tätig
Seit Januar ist sie am Institut für umweltmedizinische Forschung in Düsseldorf tätig und wurde zum Eurotox 2010 in Barcelona eingeladen.
Anne Schöll |
| 22.9.2009 |