 |
| Bitte Bild anklicken! |
 |
| Bitte Bild anklicken! |
 |
| Bitte Bild anklicken! |
 |
| Bitte Bild anklicken! |
|
Bei einem so genannten Agility-Turnier in der Reithalle des Guts Zenngrund in Burgfarrnbach haben 175 flinke Hunde und ihre stolzen Halter ihre Geschicklichkeit unter Beweis gestellt.
FÜRTH - Wo sonst Pferde auf weichem Boden ihre Kreise drehen und über hohe Hürden springen, wimmelt es nur so von großen und kleinen Hunden. In zwei Wertungsläufen müssen sie den Parcours mit insgesamt 18 Stationen unter den kritischen Augen einer Jury möglichst schnell und fehlerfrei durchlaufen.
Dabei gilt es, sich möglichst geschmeidig um Slalomstangen zu winden, über Stege zu balancieren und über Hindernisse zu fliegen. Im Ziel sind nicht nur die Vierbeiner ganz schön außer Atem. Auch ihre Herrchen und Frauchen, die während des Laufs neben den Hunden herrennen und ihnen Kommandos zurufen, kommen trotz der Kälte in der Halle gehörig ins Schwitzen.
Die Hundesportart Agility stammt ursprünglich aus England, erfreut sich aber auch hierzulande wachsender Beliebtheit. So fanden Teilnehmer aus ganz Bayern sowie den angrenzenden Bundesländern Hessen und Baden-Württemberg den Weg nach Fürth. Das Turnier war eines aus einer Serie von insgesamt fünf Veranstaltungen, die unter dem Namen Franken Agility Speed Tour (FAST) zum ersten Mal im Winter über die Bühne geht.
Mit dabei war auch Marina Gebhard mit Lance, ihrem fünfjährigen Border Collie. «Agility ist für mich ein willkommener Ausgleich zur Arbeit«, erzählt die Oberasbacherin, die zur Zeit an der Uni in Nürnberg habilitiert. Den ersten Lauf hat sie zwar nicht ganz fehlerfrei absolvieren können, aber das tut der guten Laune keinen Abbruch, steht doch der Spaß mit dem Hund für die meisten Teilnehmer im Vordergrund. Einmal die Woche geht Gebhard mit Lance in Zirndorf trainieren, damit das Tier auf Körpersprache und Zuruf möglichst rasch reagiert. Die aus Schottland stammende Hunderasse ist bei dem Turnier häufig vertreten.
«Border Collies sind besonders lernwillig, wendig und schnell«, weiß Esther Ammon vom Schäferhundeverein Heilsbronn, der den Wettkampf auf dem Gut Zenngrund ausrichtet. «Diese Hunde wollen beschäftigt sein, als bloßer Familienhund zum Gassigehen wären sie unterfordert.«
Die Hunde gehen je nach Größe und Leistung in verschiedenen Klassen an den Start. Am Ende der Serie winken attraktive Sachpreise - und für manche, die neben dem Spaß auch den nötigen Ehrgeiz mitbringen, führt der Weg vielleicht zur nächsten Agility-Weltmeisterschaft.
Hans-Joachim Winckler |