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HÖCHSTADT - Ob das wohl stimmt? Was bei einer Verkehrskontrolle den Polizeibeamten die Haare zu Berge stehen ließ, ist in Irland zumindest teilweise normal. Das sagte zumindest der Fahrer eines Gespanns, der in der Nähe der Raststätte Steigerwald aufgehalten wurde.
Den Beamten fiel in Fahrtrichtung Nürnberg ein irisches Gespann mit einem Transporter und einem Anhänger, der mit einem Geländewagen beladen war, auf.
Der Blick in den irischen Führerschein des rumänischen Fahrers zeigte, dass dieser nur die Fahrerlaubnisklasse B hatte. BE wären notwendig gewesen. Der Fahrzeuglenker gab an, auf dem Weg von Irland nach Rumänien zu sein.
Kotflügel abmontiert
Im Innenraum des Sprinters befand sich ein weiterer Geländewagen. Damit dieser überhaupt ins Fahrzeug passte, hatte der 38-Jährige die Außenspiegel und die Kotflügel abmontiert. Zudem hatte er das hintere Kennzeichen des Sprinters abmontiert und hinten am Anhänger angebracht. Nach seinen Angaben wäre dies in Irland Normalität.
Es stelle sich heraus, dass der Anhänger nie zugelassen war. Weiterhin ergaben die Ermittlungen, dass auch der Sprinter seit Mitte Januar ohne Versicherungsschutz ist.
Zu gewichtig
Am Transporter waren an der hinteren Achse die beiden Reifen unterhalb des gesetzlichen Limits. Der Transporter war mit über 10 Prozent überladen. Die Anhängelast von zulässigen 2000 Kilogramm war um rund 70 Prozent überschritten. Auch beim Anhänger stimmten die Gewichte nicht. Dieser war mit rund 3500 Kilogramm ebenfalls deutlich zu schwer.
Der gesamte Sachverhalt wurde der Staatsanwaltschaft mitgeteilt. |