ALLERSBERG - Eine böse Überraschung erlebte am Samstag auf der A9 zwischen Feucht und Allersberg eine Familie auf dem Weg in den Skiurlaub.
Zuerst nahmen die Urlauber nur leichten Brandgeruch im Auto wahr. Dann fielen Elektronik und Beleuchtung des 14 Jahre alten Citroën aus, und plötzlich schlugen Flammen aus den Lüftungsschlitzen. Der 45-jährige Familienvater konnte das Auto gerade noch auf dem Seitenstreifen der A9 anhalten und seine Familie in Sicherheit bringen. Das Fahrzeug ging kurz darauf in Flammen auf und brannte komplett aus.
Gelöscht wurde der Brand des Wagens von der Freiwilligen Feuerwehr Feucht, die auch das Absichern und Säubern der Fahrbahn übernahm. Für die Bergungs- und Aufräumarbeiten mussten zwei Fahrstreifen der Autobahn A 9 in Richtung München für knapp eineinhalb Stunden gesperrt werden. Der Reiseverkehr staute sich auf mehr als zehn Kilometern.
Die Eltern sowie ihre beiden 15 und zwölf Jahre alten Söhne erlitten eine leichte Rauchvergiftung. Den Sachschaden beziffert die Polizei auf rund 5000 Euro.
Mit 1,6 Promille am Steuer
SINDERSDORF - Eine deutlich wahrnehmbare Fahne rochen Polizisten, als sie den Wagen eines 39-Jährigen aus dem Landkreis Roth in der Nähe des Autohofes Sindersdorf anhielten und kontrollierten. Ein Test vor Ort ergab den stolzen Wert von 1,66 Promille. Ein Ermittlungsverfahren wegen Trunkenheit im Verkehr sowie eine Blutentnahme und die Sicherstellung seines Führerscheins waren die Folge.
Hiz |