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LOKALMELDUNGEN - FORCHHEIM UND UMLAND  

Obi setzt mit neuem Baumarkt Maßstäbe

60 000 Artikel auf 12 500 Quadratmetern Verkaufsfläche - Eröffnung am Donnerstag - Hackschnitzelheizung
 Obi setzt mit neuem Baumarkt Maßstäbe
Foto: Huber
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«Alles in Obi» - seinem Werbespruch kommt der Baumarkt in Forchheim näher: Auf 12 500 Quadratmeter setzt die neue Filiale nicht nur Maßstäbe für die Kreisstadt, sondern für die ganze Metropolregion. Am kommenden Donnerstag um 7 Uhr eröffnet der Markt.

FORCHHEIM - Johannes Streng und Klaus Neumann sind Geschäftsführer der Regnitztal GmbH, die den Forchheimer Obi gebaut hat und betreibt. Mittels einer Holding sind sie für 14 weitere Obi-Baumärkte in der Region verantwortlich. Der größte steht in der Leyher Straße in Nürnberg, danach kommt ab sofort gleich Forchheim.

Ein derart großer Markt (60 000 Artikel, 382 Parkplätze, 89 Mitarbeiter, davon 33 neue) in einer Kleinstadt? Für Streng ein prächtiger Standort: «Sie haben eine hohe Stabilität der Arbeitsplätze, stark gewachsene Gewerbegebiete, die hohe Kaufkraft der Stadt Erlangen im Umland und viele Eigenheimbesitzer in der Fränkischen Schweiz.» Alles Faktoren, erklärt Streng bei der Pressekonferenz zur Eröffnung, die für einen großen Markt sprächen.

Die Baumarktkette - der fränkische Franchise-Nehmer ist der zweitgrößte Deutschlands - zeigt in Forchheim, was «Baumarkt» heute bedeutet. Alleine die neue «Tierwelt» umfasst 650 Quadratmeter, das «Gartenparadies» ist mit 4800 Quadratmetern so groß wie der gesamte alte Obi. Der steht bald leer.

Im Energiebereich wollten Streng und Neumann Maßstäbe setzen. «Meines Wissens der einzige großflächige Einzelhandel, der mit einer Hackschnitzelheizung betrieben wird», beschreibt Streng das Konzept des «Energiesparmarktes Obi Forchheim». Die Holzschnitzel kommen sogar aus der Fränkischen Schweiz. Im Sommer brummt keine Klimaanlage, sondern eine «zugfreie Selbstlüftung» regelt die Temperatur im Inneren. Eine Zisterne fängt nicht nur Regenwasser auf, sondern auch das «Überlaufwasser» der Aquarien wird zum Gießen der Pflanzen im Gartencenter verwendet. Wegen des weitgehend transparenten Dachs können 50 Prozent der sonst nötigen Lichtenergie eingespart werden.

Selbst dem Streit mit den Baumschulen im Vorfeld um die Größe des Gartencenters gewinnt Streng Positives ab: «Wir werden mit den regionalen Baumschulen zusammenarbeiten und Aufträge vergeben.» Diese Produkte würden dann im Obi unter dem Etikett «original regional» angeboten.

Georg Körfgen
9.2.2010
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