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Ab 27. Februar

Freizeit-Messe: Tauchen, Camping oder doch Balkonien?

 Freizeit-Messe: Tauchen, Camping oder doch Balkonien?
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Zum 42. Geburtstag gibt es einen neuen Namen: aus der «Freizeit – Touristik + Garten» wird die «Freizeit-Messe». Darüber hinaus habe man die einzelnen Ausstellungsbereiche klarer strukturiert, sagt Veranstalter Heiko Könicke von der Messegesellschaft Afag. 600 Aussteller aus 17 Ländern zeigen auf 55 000 Quadratmetern Bewährtes und Neues für Freizeit, Urlaub und den heimischen Garten.

130 000 Menschen besuchten die Veranstaltung im vergangenen Jahr. Mindestens ebenso viele sollen auch 2010 – vom 27. Februar bis 7. März – in sechs Hallen auf Entdeckungsreise gehen. Für alle Sinne ist etwas dabei – ein Überblick:

Auf großer Fahrt: Die GfK hat die Lieblingsreiseziele der Franken ermittelt: Angeführt wird die Liste von Griechenland, Großbritannien und der Schweiz. Dort treffen sie die anderen Bayern nicht, denn die fahren am liebsten nach Österreich oder Italien. Anregungen für weitere Ziele gibt es in Halle 7 beim «Internationalen Reisemarkt». Hier vermitteln Reiseveranstalter, Fremdenverkehrsregionen, Reisebüros, Hotels und Campingplätze Tipps für den nächsten Urlaub – egal, ob nah oder fern. Neu ist das Urlaubskino, in dem Filme und Vorträge über reizvolle Ziele gezeigt werden. Erstmals gibt es eine Tombola, bei der Besucher Reisen oder Sachpreise gewinnen können. Teilnahme-Coupons gibt es an den Kassen, die Verlosung ist täglich um 17 Uhr auf der Bühne der USA-Präsentation. Amerika ist auch das Sonderthema der Messe und wird ausführlich vorgestellt. Übrigens: Im Sommerhalbjahr 2009 unternahmen die Franken 25,3 Millionen private Reisen ab 50 Kilometer, 66 Prozent davon waren Tagesausflüge, 20 Prozent entfielen auf mehrtägige Reisen.

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Auf vier Rädern: Seine Premiere feiert der Auto-Salon gleich zu Beginn der Messe – organisiert von der Nürnberger Zeitung in Zusammenarbeit mit den Nürnberger Nachrichten. Vom 27. Februar bis 1. März stehen in Halle A 4 rund 140 Neuwagen bereit. 14 Marken sind vertreten. Man kann sich informieren, Probesitzen und -fahren – und kaufen.

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Auf vier Rädern – nur größer: Vom kompakten Campingreisebus bis zum Luxusreisemobil ist bei der Caravan-Ausstellung in Halle 7 und 7 A alles zu entdecken. Auch sonst gibt es viele Infos für Campingfreunde.

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Partnerschaft: Russland ist in diesem Jahr Partnerland. Die Besucher erfahren alles über das riesige Land; Viele Reiseziele wie Moskau oder St. Petersburg werden vorgestellt, ebenso wie Reisen mit der Transsibirischen Eisenbahn oder Flusskreuzfahrten. Auf einer Bühne werden kulturelle Darbietungen mit Musik, Tanz und Kunsthandwerk gezeigt. Neben zwei Kunstausstellungen und kulinarischen Genüssen gibt es eine Schach-Ecke – mit Anfängerkursen und einem Blitzschachturnier. Ausgewählt wurde Russland unter anderem, weil in Nürnberg die Russen nach den Türken die zweitgrößte Migrantengruppe stellen. Und weil Russland, das Land mit der längsten Grenze der Erde, abwechslungsreich ist. Es bietet die größte Klimavielfalt weltweit, es hat Zugang zu 13 Meeren und mit der Wolga den längsten Fluss Europas (3588 Kilometer). Und was sonst noch alles, erfahren Besucher in Halle 6.

Als Camping-Partnerland stellt sich Kärnten in Halle 7 vor. In dem südlichsten österreichischen Bundesland gibt es 116 Campingplätze, die vor allem mit Animationsprogrammen – von Sportangeboten, Laternenumzügen bis zum FKK-Campen – punkten wollen. Neben Infoständen gibt es eine Bühne mit Unterhaltungsprogrammen, auf der beispielsweise am 6. März ab 15 Uhr Skilegende Franz Klammer zu Gast sein wird.

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Es grünt so grün: In Bayern sind laut der Landesvereinigung Gartenbau 777 000 Freizeitgärtner in Vereinen und Verbänden organisiert. Hinzu kommen ungezählte Gartenfreunde. Sie alle finden im Messebereich «Garten 2010» neue Pflanzen, Gartengeräte, Gartenmöbel, Accessoires und allerlei Grünendes und Blühendes. Weil Gärten heute immer kleiner werden, setzen Fachleute neue Trends wie Mini-Gehölze – diese gibt es bei den Neuheiten (New Flower) zu entdecken. Zudem gibt es fünf weitere Präsentationen: einen Rosengarten, den Aroma- und Kräutergarten «Duft», den Zukunftsgarten «Vision», den Frühlingsgarten «Primavera» und den Schattengarten «Ombrage». Wer keinen grünen Daumen hat, bekommt Hilfe bei dem Gartenexperten Klaus Baeske am Info-Punkt «GartenRat» oder bei Vorträgen im «GartenForum».

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Raus aus der guten Stube!: In Halle 6 steht der Outdoor-Sport im Mittelpunkt – darunter Radfahren, Klettern, Nordic Walking oder Bootfahren. Besonderer Höhepunkt ist der Aktiv-Bereich: In einem Hochseilgarten, an einem Kletterturm oder auf einem Fahrrad-Parcours können sich Besucher austoben. Außerdem geben Fachleute Tipps zum richtigen Walken oder Laufen. Wasserfest muss man für den 40 000-Liter-Tauchturm sein, in dem das Tauchsport-Zentrum Schnupperkurse anbietet. Ausrüstung und Handtücher gibt es vor Ort.

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Zu Hause ist es doch am schönsten: Immer mehr Deutsche verzichten aufs Wegfahren. 2009 verreisten mit 22 Millionen Haushalten – laut GfK – fünf Prozent weniger Menschen als noch 2006. Für diese fünf Prozent und alle, die auf Balkonien Urlaub machen, gibt es in Halle 5 zahlreiche Angebote zu Wellness und Gesundheit, Bauen und Wohnen, Essen und Trinken und vielem mehr.

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Ganz exquisit!: Kunden, die den gehobenen Lebensstil pflegen, finden in Halle 4 das Besondere in Sachen Freizeit.

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Und sonst?: «Viva la vida!», heißt es auf der Piazza Italia in Halle 4, wo sich Besucher mit Spezialitäten verwöhnen lassen können.

Freizeit-Messe, 27. 2. bis 7. 3., täglich 9.30 bis 18 Uhr (Einlass bis 17 Uhr), Zugang über Eingang Süd oder CCN Ost. Eintritt: 10 Euro (Rentner/Schwerbehinderte, Schüler/Studenten ab 15 Jahre: 8,50 Euro; Kinder 6–14 Jahre: 7 Euro; Familienkarte für zwei Erwachsene und bis zu drei Kinder bis 16 Jahre: 22 Euro). Informationen unter 9 88 33–5 10 oder im Internet: www.freizeitmesse-nuernberg.de

Claudia Urbasek
19.2.2010
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