Begrabener Hund
Diesmal erklärt der Bamberger Literaturwissenschaftler und Historiker Rolf-Bernhard Essig die RedensArt «Da liegt der Hund begraben»:
Diese Redensart ist einem mittelalterlichem Zauberglauben zu verdanken. Der besagte, dass man vergrabene Schätze vor der Auffindung durch einen magischen schwarzen Hund bewachen lassen könne. Teils wurden sogar wirkliche Hunde über dem Schatz eingegraben. Die Bedeutung wandelte sich schließlich hin zu «den entscheidenden Punkt kennen». Wer wusste, wo der Hund begraben lag, wusste auch, wo der Schatz lag. Auch den Schatz selbst bezeichnete man oft als «Hund». |