TREUCHTLINGEN (sta) – Die letzte Diskussion um die Grüngut-Satzung der Stadt Treuchtlingen war offensichtlich weitgehend grundlos. Dabei ging es nicht um die Satzung selber, sondern um politische »Nebengeräusche», die es in der Folge der letzten Stadtratssitzung gab.
Bekanntlich gab es in der letzten Sitzung eine Äußerung des Treuchtlinger Bürgermeisters Werner Baum, die nahe legte, dass er den Vorgang an MdL Gerhard Wägemann zur Kenntnis gegeben habe, damit dieser sich gegebenenfalls kümmern solle, dass es aber seither kein Lebenszeichen gegeben habe. Auf diese Äußerung hin beschwerte sich Gerhard Wägemann öffentlich bei Baum, da er sich der Sache von sich aus angenommen und Werner Baum davon in Kenntnis gesetzt habe (wir berichteten).
Insgesamt gab es dabei offenbar eine Verkettung von Missinterprätationen. So war Baums Formulierung »kein Lebenszeichen» auf die bisher ausbleibende Reaktion aus dem Ministerium gemünzt. Das erklärte Werner Baum unserer Zeitung in einem Pressegespräch und konnte dies anhand des Sitzungsprotokolls untermauern.
Viel Aufregung um nichts also. In der Kritik steht somit nur noch das Umweltministerium, das bislang noch nicht reagiert bzw. »kein Lebenszeichen» von sich gegeben hat.
Hubert Stanka |