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SPORT - FORCHHEIM UND UMLAND  

Lieber Regen als Frost

Platzwart Karl Bauer hütet Buckenhofens Sportfelder
 Lieber Regen als Frost
Foto: Johnston
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Schon der zweite Fußball-Spieltag nach der Winterpause fiel Regen und Schnee zum Opfer. Doch: Was ist eigentlich so schlimm daran, bei der derzeitigen Wetterlage auf dem Rasenfeld zu kicken? Die Bundesliga tut es doch auch. Wir fragten nach bei Karl Bauer (60), Platzwart des SV Buckenhofen.

»Zwar sind die Plätze jetzt überwiegend frei, der Schnee ist geschmolzen. Aber trotzdem ist es noch immer so, dass die Rasenplätze über Nacht gefrieren. Tagsüber, so gegen 11 Uhr, wenn die Sonne drauf scheint, tauen die ersten Zentimeter auf. Weiter unten im Boden aber bleibt es gefroren. Genau diese Situation ist das Schlimmste überhaupt für einen Rasensportplatz ohne Heizung. Die Oberfläche wird nämlich seifig, die Verletzungsgefahr steigt und die Grasnabe wird gewaltig beschädigt.

Ganz ehrlich: Lieber regnet es kräftig ein paar Tage vor dem Spiel, als dass der Platz über Nacht gefriert. Aber für das kommende Wochenende sind ja wärmere Temperaturen angesagt, da bin ich guten Mutes, dass zumindest bei uns schon wieder gespielt werden kann. Anders dürfte das noch in der Fränkischen Schweiz aussehen. Es kommt eben immer darauf an, wo der jeweilige Platz genau liegt.

Den Schnee vom Feld zu räumen, wie es viele Mannschaften vor dem ersten Training gemacht haben, ist übrigens grundsätzlich gut, denn durch Fußtritte festgetretener Schnee wird zu Eisplatten. Gegen die sind selbst wir Platzwarte machtlos.» chb
16.3.2010
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