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FISCHSTEIN (sr) - Die gepflegte Kapelle unter alten Lindenbäumen und ein Gedenkstein mit Sitzecke laden Wanderer am legendären »Fischstein-Rundweg« zum Innehalten und Verweilen ein.
Am Fest Christi Himmelfahrt versammelten sich viele ehemalige Bewohner der wegen des Wasserschutzgebietes abgelösten Ortschaft Fischstein, aber auch Gläubige aus Neuhaus/Pegnitz, Rothenbruck und Michelfeld zur Maiandacht bei der Fischstein-Kapelle. Pater Johannes Nikel von der Pfarrgemeinde Neuhaus und der Katholische Kirchenchor gaben der Zusammenkunft einen würdigen Rahmen. »Die Geschichte dieses Ortes soll durch uns weiter leben,« sagte Nikel bei der Begrüßung. Der Seelsorger regte an, sich durch Gebet und Gesang zu wärmen angesichts des unbeständigen Maiwetters, das allerdings während der Andacht bis fast zum Schluss eine Regenpause einlegte. Die SKRK Mosenberg/Ranna mit Josef Horvath an der Spitze sorgt ebenso wie die Marktgemeinde Neuhaus/Pegnitz für das gepflegte Aussehen der Gebetsstätte. Die ehemalige Gastwirts-Familie in Fischstein, Familie Lehner, finanzierte 2005 die Renovierung der Kapelle mit Unterstützung der Stadt Nürnberg. Das Altarbild wurde überarbeitet und aufgefrischt, ein Eisengitter und Opferstock angebracht. Schon 2001 kam der Gedenkstein mit Bank neben die Kapelle. Familie Lehner setzt sich unermüdlich dafür ein, dass jährlich eine Andacht und zwar bei jedem Wetter stattfindet. 1998/99 wurden eine Drainage, ein neuer Dachstuhl und neue Dachziegel angebracht und im Jahr 2000 hielt Pater Christoph Willa den ersten Gottesdienst. Vor drei Jahren sanierte der Markt Neuhaus die Uralt-Linden, da brüchige Äste immer wieder das Dach der Kapelle beschädigten. |