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NEUMARKT (kp) - Ein mickriges Pünktchen fehlt: Am letzten Spieltag der Bezirksoberliga geht es nur noch für den ASV Neumarkt II um etwas.
Die »Reserve« des Landesligisten, zurzeit auf Platz neun, braucht in der BOL Mittelfranken im Heimspiel gegen den SC Feucht (4.) mindestens noch ein Remis, um den Klassenerhalt auch rechnerisch unter Dach und Fach zu bringen.
Für die Neumarkter Teams in der Bezirksliga Süd sind indes alle Würfel gefallen: Holzheim (16.) ist abgestiegen und verabschiedet sich beim Spitzenreiter SpVgg Ansbach II aus dieser Spielklasse. Der BSC Woffenbach (5.) rundet seine gelungene Saison mit dem Heimspiel gegen den TSV Rothenburg (8.) ab und der TSV Berching (11.) gastiert – das letzte Spiel von Coach Admir Vidjen, der zum TSV Dietfurt geht, an der Linie – beim SC Aufkirchen (3.).
BOL Mittelfranken: Samstag, 16 Uhr: ASV Neumarkt II - 1. SC Feucht: Die Mannschaft, die erneut von Coach Ioan Pal betreut wird – die Landesliga-Elf wird beim Jahn II von Spielleiter Wolfgang Seipel oder Kapitän Christian Dausel unter die Fittiche genommen (siehe Bericht oben) –, hätte bereits am zurückliegenden Spieltag den Klassenerhalt perfekt machen können. Allerdings verlor der ASV II in Hersbruck mit 0:1 und muss damit weiter zittern, obwohl der Klassenerhalt eigentlich nur noch rechnerisch gefährdet ist. Die Situation: Der ASV II steht einen Spieltag vor dem Ende der Saison mit 31 Punkten auf dem neunten Tabellenrang. Die Mannschaften ASV Vach (13.), SG 83 Nürnberg-Fürth (14.) und SpVgg Heßdorf (15.) haben jeweils 28 Punkte auf ihrem Konto und damit nur drei Zähler Rückstand auf den ASV. Außerdem stehen noch der BSC Erlangen, der TuS Feuchtwangen und der FC Hersbruck zwischen den Neumarktern und der Abstiegszone. All diese Mannschaften müssten ihre Spiele gewinnen und gleichzeitig der ASV verlieren, um noch in die Abstiegszone zu rutschen. Dies ist allerdings eher unrealistisch, da beispielsweise die SG 83 Nürnberg-Fürth und der FC Hersbruck gegeneinander spielen und sich damit gegenseitig die Punkte wegnehmen.
Im Lager des ASV will man sich aber auf keine Rechenspiele einlassen, zumal man alles selbst in der Hand hat. Erneut werden wieder einige Stammkräfte der ersten Mannschaft helfen, den letzten fehlenden Zähler einzufahren. Vielleicht spielt der Gegner auch mit, denn bei den viertplatzierten Feuchtern – bei denen Coach Robert Ziegler gehen wird; für ihn soll Klaus Mösle, früher SV 73 Nürnberg Süd, kommen – geht es im letzten Saisonspiel um nichts mehr.
Bezirksliga Süd: Sonntag, 15 Uhr: SpVgg Ansbach II - FC Holzheim: Obwohl schon seit einigen Wochen feststeht, dass die Holzheimer den Weg in die Kreisliga gehen müssen, lassen sich die Jungs von Thomas Brunner nicht hängen. Gegen den Tabellenzweiten Schwabach präsentierte sich der FC zuletzt in ordentlicher Spiellaune und führte zwischenzeitlich mit 2:1 nach einem 0:1-Rückstand. Am Ende waren die Schwabacher zwar mit 4:2 siegreich, doch ist die Moral des FC in dieser aussichtslosen Lage bemerkenswert.
Zum Abschluss gibt der FC beim wohl designierten Meister SpVgg Ansbach II seine Visitenkarte ab und möchte auch dort ein ordentliches Spiel zeigen.
Sonntag, 15 Uhr: BSC Woffenbach - TSV Rothenburg: Beide Teams stehen im Niemandsland der Tabelle und können dieses letzte Saisonspiel ruhig angehen. Beim BSC liegt der Augenmerk derzeit auf der zweiten Mannschaft, die in der Kreisklasse Nord am letzten Spieltag um den Klassenerhalt ringt (siehe auch Seite 10). An der Außenlinie der ersten Mannschaft gibt Markus Rüger nach nur einer Spielzeit sein Abschiedsspiel und wünscht sich freilich in seiner letzten Partie einen Sieg.
Der BSC kann aber keinesfalls in Bestbesetzung auflaufen. Neben verletzten und gesperrten Spielern stellt Coach Markus Rüger auch seit längerem Akteure für die zweite Garnitur ab.
Sonntag, 15 Uhr: SC Aufkirchen - TSV Berching: »Es war eine sehr schöne Zeit, und es hat mir sehr viel Spaß bereitet, mit den jungen Spielern zu arbeiten«, so der scheidende TSV-Coach Admir Vidjen. Er sucht nach fünf Jahren nach einer neuen Herausforderung als Trainer des TSV Dietfurt, wo er mit dem Ex-Berchinger Andreas Schneider auf einen alten Bekannten trifft. Vidjen lernte vor einigen Jahren als Co-Trainer von Erich Hock das Trainer-Handwerk, und mit der erneuten Verpflichtung Hocks zur kommenden Spielzeit schließt sich bei den »Bachamern« der Kreis.
Zum Abschluss gastieren die Sulztaler beim starken SC Aufkirchen, der Dritter ist, aber keine Chance mehr auf die Relegation hat. Vidjen wünscht sich, wie es seine Spielphilosophie ist, ein »attraktives und schnelles Spiel« zum Abschluss seines Engagements und hofft auf einen besseren Ausgang als bei der 1:3-Hinspielniederlage. |