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Frischer Anstrich für den Ronhof |
| Haupttribüne wird grün und weiß, außerdem werden die Sitze ausgetauscht |
| Frischer Anstrich für den Ronhof |
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FÜRTH - Im September feiert der Ronhof seinen 100. Geburtstag. Die altehrwürdige Tribüne auf dem Gelände der SpVgg Greuther Fürth ist zwar um einiges jünger, wird aber im nächsten Jahr auch schon 60. Aktuell werden an dem Betonbau sowie im Rest des Stadions Verschönerungsarbeiten durchgeführt.
Dass der Name Playmobil-Stadion der Vergangenheit angehört, durfte man in den vergangenen Tagen im Ronhof erleben. Während an der Bushaltestelle genau vor dem Haupteingang schon seit Monaten der neue Name »Trolli-Arena« zu lesen ist, prangte der blaue Schriftzug der Zirndorfer Plastikmännchen bis vor einigen Tagen immer noch ganz oben auf der dem Laubenweg zugewandten Seite der Haupttribüne.
Doch nachdem Arbeiter ein rund 14 Meter hohes Gerüst aufgebaut hatten, wurde nun auch dieses Schild abgehängt. Darunter zum Vorschein kam erst mal das alte: »SpVgg Fürth« und »Sportpark Ronhof« konnte man da lesen. Doch Nostalgiker haben sich zu früh gefreut: Bald wird auch hier ein Schriftzug der »Trolli-Arena« angebracht sein, wie er seit voriger Woche von der silbrigen Außenhaut des neuen Gebäudes »VIP-Nord« die Besucher grüßt.
Beim Kleeblatt belässt man es jedoch nicht bei einer bloßen Umbenennung. Auf der Gegengerade sind bereits sämtliche Sitze ausgetauscht. Die blauen Plastik-Schalen mussten weichen und wurden durch grüne ersetzt. Die gleichen Arbeiten werden zurzeit in der Südkurve durchgeführt.
Nachdem das aufklappbare Gestühl auf der Haupttribüne schon seit Jahren in Weiß und Grün gehalten ist, werden die Sitze in der »Trolli-Arena« erstmals seit dem Umbau 1997 komplett in den Vereinsfarben der SpVgg gestaltet sein.
Im Stil der 50er Jahre
Zum ersten Mal seit ihrer Einweihung 1951 erhält die Tribüne einen Farbanstrich. Der im architektonischen Stil des in der 50er Jahren modernen »Brutalismus« (von französisch »béton brut« wie »roher Beton«) errichtete Bau kündete damals vom Selbstbewusstsein des frischgebackenen Süddeutschen Meisters und Meisterschafts-Endrundenteilnehmers. Seitdem ist das Gebäude mit Sichtbetoncharakter, das in den 80er Jahren schon einmal ein neues Dach verpasst bekam, quasi das Wahrzeichen des Ronhofs. Nun werden die Betonpfeiler grün gestrichen, die dazwischenliegenden Flächen weiß.
Das Innere der Tribüne wurde schon seit dem Aufstieg 1997 in verschiedenen Abschnitten renoviert. Nach dem Umzug der VIP-Räume im vergangenen Jahr in den neuen Modulbau tummeln sich unter dem Tribünendach nur noch Profikicker und die Spieler der zweiten Mannschaft. Vor dem Trainingsstart wurden im Juni auch im Trakt der Profis verschiedene Maßnahmen durchgeführt. Erneuerte Sanitäranlagen, neue Leitungen und frisch geflieste Wände verschönern nun den Arbeitsplatz der Kleeblatt-Kicker. JÜRGEN SCHMIDT |
| 21.7.2010 |
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NORDBAYERN.DE |
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