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STEIN - Seit 25 Jahren gibt es die Steiner Jugendfeuerwehr. Grund genug, den Jugendfeuerwehrtag in der Faberstadt zu veranstalten.
Die Jugendfeuerwehr Stein ist eine der ältesten im Landkreis. 16 Jugendliche, darunter fünf Mädchen, zählt sie aktuell. Nun waren Vertreter von 18 Nachwuchstruppen aus dem Landkreis mit insgesamt 160 Feuerwehranwärtern im Alter zwischen zwölf und 18 Jahren zu Gast.
Das Zeltlager war auf dem Sportplatz des Gymnasiums am Weihersberg aufgebaut. Und dort wetteiferten die Teams auch bei verschiedenen Geschicklichkeitsspielen. An zwölf Stationen waren Aufgaben zu lösen.
So mussten die Jugendlichen an einem durch Hebekissen bewegten Billardtisch Kugeln in unterschiedliche Löcher versenken oder in einem Wasserlabyrinth mit Hilfe vieler Schläuche die Ein- und Ausgänge des Wassers herausfinden. Bei einem Wasserhindernislauf sollte ein Basketball mit Hilfe von Stahlrohren über eine vorgegebene Strecke bewegt werden. Nach dem Motto »Pumpen, was das Zeug hält« wurden Golfbälle mit einer Pumpe aus einer mit Wasser gefüllten Grube geholt. »Zurück zur Natur" hieß es im Freilandaquarium. Hier galt es, allgemeine Fragen zu dessen Bewohnern zu beantworten.
»Solche Veranstaltungen sind ein wichtiger Beitrag zur Jugendarbeit«, so Kreisbrandrat Dieter Marx, »sie fördern das Gemeinschaftsgefühl. Hier lernen sie, dass sie nur im Team etwas bewegen können."
Nach der Zeltandacht von Pfarrer Michael Meister aus Weihersbuch und dem Abendessen vergnügten sich die Jugendlichen bei Fußball, Beachvolleyball oder an der Kletterwand. Besonders Mutige testeten die neue 42 Meter hohe Leiter der Flughafenfeuerwehr.
Am Sonntagvormittag wurden in Entscheidungsspielen die besten der einzelnen Gruppen ermittelt. Nach dem gemeinsamen Mittagessen gab es Urkunden für die Sieger. Den ersten Platz belegte die Jugendfeuerwehr Deutenbach/Weißenbuch, gefolgt von Tuchenbach und Raitersaich/Roßtal. Zur Siegerehrung am Nachmittag waren verschiedene Mandatsträger aus Bund, Land und Bezirk erschienen. Nächstes Jahr trifft sich der Feuerwehrnachwuchs voraussichtlich in Obermichelbach. SABINE STRANKA |