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Mehr Musicals, weniger Kopftheater in München |
| Neuer Intendant des Gärtnerplatztheaters in München vorgestellt |
| Mehr Musicals, weniger Kopftheater in München |
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MÜNCHEN - Der künftige Intendant des Münchner Gärtnerplatz-Theaters, Josef Ernst Köpplinger, will verstärkt auf Musicals setzten. Auch die Operette müsse gepflegt werden, sagte der 46-Jährige bei der Vertrags-Unterzeichnung.
Kunstminister Wolfgang Heubisch erhofft sich von Köpplinger zukunftsweisende Impulse für das Staatstheater. Der neue Intendant tritt die Nachfolge von Ulrich Peters mit der Spielzeit 2012/2013 an, in die auch die mindestens zweijährige Generalsanierung des Gärtnerplatztheaters fällt.
Keine strikte Trennung
Köpplinger machte deutlich, dass er nicht strikt zwischen Aufführungsformen trenne: »Ich bin ein Theatermacher, der gerne Geschichten erzählt.« So will er auch das Ballett in andere Aufführungen integrieren. Der Österreicher kündigte zudem an, Theater für das Publikum machen zu wollen. Zwar brauche das Theater die Kritiker, doch mache sich »zur Hure«, wer Theater nur für das Feuilleton mache. Der Bayerischen Staatsoper will er keine Konkurrenz machen. Das könne das Gärtnerplatztheater angesichts des geringeren Budgets auch nicht.
Köpplinger betonte, er wolle »emotionales Theater« machen. Man erreiche die Menschen nicht mit »Kopftheater«. Auch internationale Kooperationen könne er sich vorstellen, ebenso eine Zusammenarbeit mit der Hochschule für Musik und Theater.
Heubisch bezeichnete Köpplinger als einen »erfrischenden und engagierten Theaterleiter mit neuen Ideen« und den nötigen Eigenschaften, » um das Theater weiterzuentwickeln« Er sei bereit, sich auch auf das leichte Genre einzulassen und habe in Klagenfurt eindrucksvoll bewiesen, »dass er brillant damit umgehen kann«.
ddp |
| 26.7.2010 |
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NÜRNBERGER NACHRICHTEN |
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