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MÜHLHAUSEN/SULZBÜRG - Der 85. Geburtstag des Familien- und Tagungszentrum ist in Sulzbürg gefeiert worden. Zu den Ehrengästen gehörten Bürgermeister Martin Hundsdorfer, der Ehrenbürger der Gemeinde Mühlhausen und ehemalige Sulzbürger Pfarrer Rudolf Kießling und Altbürgermeister Fritz Stromberger.
Diakonin und Hausleiterin Anneliese Weidinger und die Vorsitzende des Freundesrings Sulzbürg, Professor Heide Inhetveen, blätterten bei der Feierstunde ein wenig in der Geschichte des Familien- und Tagungszentrums. Familienerholung habe in Sulzbürg eine lange Tradition. Bereits 1925 öffnete das »Erholungsheim Sulzbürg« seine Pforten und hieß Familien zur Erholung oder zum Feiern willkommen.
Das weitläufige Gelände, ein »Garten Eden«, biete immer wieder ruhige Plätze, die zur Erholung einladen und die Kreativität jedes Einzelnen in ungeahnter Weise inspirieren. Das Land um die Familienerholungsstätte Sulzbürg lade außerdem zum Wandern, Verweilen und Auftanken ein.
Aufgabe unverändert
Bürgermeister Martin Hundsdorfer würdigte in seinem Grußwort den Weitblick der Gründergeneration und sagte, dass sich zwar die Zeit, aber nicht die Aufgabe des Familienzentrums geändert habe.
Mit 12 000 Übernachtungen pro Jahr sei, so der Mühlhausener Bürgermeister, das Familien- und Tagungszentrum »der touristische Riese in unserer Großgemeinde«. Weiter hob er hervor, dass sich das soziale Engagement und die Veranstaltungen in den vergangenen Jahren deutlich gemehrt haben.
Hier nannte Hundsdorfer den Gartengipfel, das Montagstelefon und das Landfrauenzentrum, das im Oktober installiert wird. Nach einem gemeinsamen Mittagessen begann das offizielle Programm.
Zunächst wurden Hausführungen angeboten, die zeigten, dass die Einrichtung modern gestaltet und vor allem behindertengerecht eingerichtet ist.
Postkarten ausgestellt
Großes Interesse fand auch die Postkarten- und Bilderausstellung, die der Sulzbürger Gemeinderat Ludwig Schiller präsentierte und auf der man »Sulzbürg gestern und heute« studieren konnte. ka |