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FORCHHEIM — Henry Ludwig heißt der erste Vereinsmeister des VfB 1861 Forchheim im Triathlon.
Im Rahmen des Scheßlitzer Tierathlons richtete die Triathlonabteilung des VfB erstmals eine offizielle Vereinsmeisterschaft aus. Bei der nicht zuletzt wegen des familiären Charakters unter Kennern äußerst beliebten Veranstaltung im Landkreis Bamberg präsentierte sich der langjährige frühere Abteilungsleiter in einer Bombenform.
Die fast olympische Distanz, nur das Schwimmen war 500 m kürzer, bewältigte er in 2:36:11 Std. Im Einzelnen dauerten bei ihm die 1000 m Schwimmen 19:11 Min., das 42 Kilometer-Radfahren 1:25:21 Std. und der Zehn-Kilometer-Lauf 51:33 Min. Die Streckenführung machte der Bezeichnung Tierathlon alle Ehre, da man auf den ersten sechs der insgesamt 42 Radkilometer den tierisch schweren 18-prozentigen Anstieg nach Ludwag und danach die hügelige Landschaft zwischen Drosendorf und Königsfeld im strömenden Regen unter die Pneus zu nehmen hatte.
Umweg mit Rad
Mit seiner Zeit lag Ludwig rund 19 Minuten vor dem nächstbesten Forchheimer, Rüdiger Hecht, der in 2:55:10 Std. (23:12/96:30/50:30 Min.) Vizemeister wurde und sich beim Radfahren einen dreiminütigen Umweg leistete. Dritter der Vereinswertung wurde in 2:58:02 Stunden (21:00/94:00/57:30 Min.) Picco Kraus.
Bemerkenswert auch die Leistung von Günther Haberer, der nach Jahren der Wettkampfabstinenz erstmals wieder startete und auf der schweren Scheßlitzer Strecke nach 3:21 Std. einen äußerst zufrieden stellenden Eindruck hinterließ. |