FÜRTH Land (sd) — Erste Schritte, um an verlässliche Fakten über Kosten und Konzepte einer U-Bahn-Verlängerung ins Fürther Land zu kommen, hat der Landreis Fürth eingeleitet. Der Kreisausschuss segnete jetzt einen Vertrag mit der VAG Nürnberg ab, der Kooperation und Kostenaufteilung für eine Untersuchung möglicher Betriebskonzepte regelt.
Insgesamt kostet diese Untersuchung 25 500 Euro. 50 Prozent hat der Landkreis Fürth zu tragen. Eruiert werden sollen Betriebskonzepte für vier bis sechs Streckenvarianten, die von der Haltestelle Nürnberg-Gebersdorf ausgehend die U 3 in den Westkorridor des Landkreises Fürth fortführen sollen.
Nötige Infrastruktur
Zudem klärt die Untersuchung, welche Infrastruktur die jeweiligen Streckenführungen erfordern und wie viele Fahrzeuge zum Einsatz kommen müssten. Laut den Verkehrsplanern im Landratsamt ist diese Untersuchung Voraussetzung, um überhaupt eine Nutzen-Kosten-Untersuchung (die so genannte standardisierte Bewertung) der U-Bahn-Verlängerung in Angriff nehmen zu können.
Sie wiederum ist Grundlage, um abzuklären, in welcher Höhe die U-Bahn-Linie von Bund und Land Zuschüsse zu erwarten hätte — und nicht zuletzt, ob sich der Landkreis und die Städte Zirndorf und Oberasbach den U-Bahn-Betrieb überhaupt leisten können. Unter dem Vorbehalt, dass die beiden Städte jeweils ein Drittel der Kosten für die Analyse übernehmen, stimmten die Kreisräte dem Vertrag zu. |