 |
 |
|
|
| |
|

|
|
 |
Selbstläufer auf Biberttrasse? |
| Wie Bärbel wieder rollen könnte, zögen alle an einem Strang |
| Selbstläufer auf Biberttrasse? |
 |
| Bitte Bild anklicken! |
|
FÜRTH (mk) — Die Befürworter einer neuen Eisenbahnlinie auf der Trasse der einstigen Bibertbahn geben nicht auf: Vom Geschäftsführer der Württembergischen Eisenbahn-Gesellschaft, Joachim Großmann, ließen sich die Mitglieder der Interessengemeinschaft Bibertbahn (IGBB) anhand praktischer Beispiele erklären, wie andernorts stillgelegte Bahnstrecken reaktiviert wurden.
Über Jahrzehnte waren die Schienen der Schönbuchbahn, die einst auf einer 17 Kilometer langen Strecke zwischen Böblingen und Dettenhausen verkehrte, dem Wildwuchs der Natur ausgesetzt und teilweise völlig überwuchert. Mit Investitionen, die sich bis heute auf eine Höhe von 20 Millionen Euro belaufen, haben die Württemberger die Bahnlinie von Grund auf saniert und im Dezember 1996 wieder in Betrieb genommen.
Für ein Nullsummenspiel hätte bereits ein Fahrgastaufkommen von 2500 Personen pro Tag ausgereicht, erklärt der Geschäftsführer der Privatbahn. Diese Zahl wurde schon am ersten Tag, als die Schönbuchbahn wieder rollte, deutlich übertroffen. Mittlerweile steigen 6600 Fahrgäste pro Tag in die Züge der Linie ein.
Als wichtigste Voraussetzung für ein derart ehrgeiziges Projekt nannte Großmann jedoch eine Voraussetzung, die der IGBB im Bibertgrund derzeit fehlt: die volle Unterstützung aller beteiligten Kommunen. Eine Bahn im städtischen Randgebiet müsse eigentlich zum wirtschaftlichen Selbstläufer werden, machte Großmann den Befürwortern Hoffnung. |
| 24.6.2005 |
 |
| ©
NORDBAYERN.DE |
|
|
|
| | | | |
|
 |
|
|