 |
| Bitte Bild anklicken! |
|
FORCHHEIM (dik) — Die Kreisgruppe des Bund Naturschutz (BN) startet ihre Kampagne «Keine Gentechnik im Essen.
Mit verschiedenen Aktionen will der BN das Bewusstsein der Menschen schärfen, die Gentechnik und ihre Risiken kritisch zu hinterfragen. Gleichzeitig sind die Naturschützer bemüht, Mitstreiter zu finden, die helfen, Anbau von gentechnisch verändertem Saatgut im Landkreis Forchheim und in der Fränkischen Schweiz, ja in ganz Bayern, wo möglich in ganz Europa zu verhindern. Das schilderten in einem Pressegespräch Kreisvorsitzender Heinrich Kattenbeck, seine Stellvertreterin Edith Fießer, BN-Agrarreferentin Marion Ruppaner und Klaus Schwaab, 2. Vorsitzender des Sachausschusses Umwelt im Diözesanrat.
Als erstes stand gestern Abend ein Treffen mit Funktionären des Bauernstandes auf der Tagesordnung. Man wolle mit den Landwirten ins Gespräch darüber kommen, dass sie sich hinter die Aktion stellen und auf die Verwendung von genmanipuliertem Saatgut und Futtermitteln verzichten. Am 31. März hält Marion Ruppaner um 19.30 Uhr im Magnesia-Kletterpark einen Vortrag zum Thema «Gentechnikfrei genießen.
Am Samstag, 1. April, von 9 bis 13 Uhr sind BN-Aktive mit einem Info-Stand in der Fußgängerzone und erläutern, weshalb sie gegen Genmanipulation im Essen und auf den Äckern sind. Außerdem werden sie Süß-Mais verteilen, verbunden mit einer Unterschriftenaktion gegen Änderungen im Gentechnik-Gesetz. |