 |
| Bitte Bild anklicken! |
|
«Kommt Jungs, fünf Minuten noch, Gas geben!» Aus den Augenwinkeln beobachtet Michael Rödl das Abschlussspiel der ersten Trainingseinheit seiner Mannschaft. Der VfB stellt seinen Kader für die kommende Kreisklassen-Saison vor.
FORCHHEIM - Michael Rödls Saisonziel? «Auf jeden Fall oben mitspielen. Platz eins bis fünf möchten wir schon erreichen.» Die Konkurrenz ist groß. «Mit den beiden Absteigern Eggolsheim und Germania Forchheim sowie der nur in der Relegation gescheiterten DJK Hallerndorf stehen die ersten Favoriten schon fest. Dazu noch der SC Adelsdorf, vielleicht Höchstadt - das wird ein schweres Jahr, fast die halbe Liga will aufsteigen.»
Rezept für den Aufstieg
Sein Rezept: Sechs Wochen Vorbereitungsprogramm, und ansonsten Vertrauen in die eigene junge Mannschaft. «Mit Andi Hollfelder haben wir einen erfahrenen Mann über 30 - ansonsten sind alle um die 25 Jahre und jünger.» Zwei junge Männer werden zudem versuchen, aus der eigenen A-Jugend den Sprung in die «Erste» zu schaffen - einer davon ist jedoch schon ein alter Bekannter.
Denn der 18-jährige Michael Zorawik hat bereits letzte Saison 20 Spiele in der ersten Mannschaft absolviert. Daniel Ruppert wird versuchen, es ihm gleichzutun. Dazu kommen als Neuzugänge noch Florian Meinzinger aus Niederlindach und Peter Gwiozda, der vom Baiersdorfer SV zum VfB zurückkehrte. Mit Bastian Schmidt wurde zudem ein alter Bekannter reaktiviert, der zuvor drei Jahre pausiert hatte.
Diese Neuzugänge sollen den vorhandenen Kader, der im Kern zusammengeblieben ist, punktuell verstärken. Lediglich Torwart Thomas Leppert hört aus Altersgründen auf und will nur noch als Notnagel zur Verfügung stehen. Seinen Platz im Tor soll der Sohn des Vorsitzenden, Frank Welz, einnehmen.
Ansonsten haben den VfB nur Jugendspieler (Stefan Torner und Tobias Gebhardt zu Jahn Forchheim, Markus Winkler zur DJK Kersbach) und Akteure aus der Reserve den Rücken gekehrt. «Sicher Verluste für uns», meint Trainer Michael Rödl. «Denn dadurch, dass alle anderen Vereine ihre Zweite Mannschaft in der A-Klasse angemeldet haben, waren wir gezwungen, dies auch zu tun.»
Verpasste Chancen
Somit tritt der VfB im kommenden Spieljahr sowohl in der Kreisklasse, als auch in der A-Klasse an. Bereits in der vergangenen Saison belegte man in der Kreisklasse einen respektablen sechsten Rang - und lange Zeit war sogar noch mehr drin gewesen.
Die äußeren Bedingungen stimmen jedenfalls beim VfB Forchheim. Mit dem seit diesem Winter zur Verfügung stehenden alten Stadtplatz im Osten des Vereinsgeländes verfügt man nun über drei große Rasenspielfelder. BENJAMIN KRAUS |