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HAINBRONN (vz) - Das Gerätehaus der Feuerwehr wurde nach dem Umbau wieder feierlich in Betrieb genommen. Der frühere Schlauchtrockenturm beherbergt jetzt unter anderem Toilette, Abstellraum und Küchenerweiterung.
«Beim Durchbruch haben wir gemerkt, dass Zement früher billiger war.» Was Feuerwehrvorsitzender Fritz Suttner bei der offiziellen Übergabe des Feuerwehrhauses Hainbronn scherzhaft darlegte, war in Wirklichkeit eine harte und vor allem staubige Angelegenheit. Viele Stunden war die Wehr mit Presslufthammer und Schlagbohrer damit beschäftigt, einige Mauern des Schlauchtrockenturms wegzustemmen, um ein WC einzubauen und die Teeküche zu erweitern.
Prominenz feierte mit
Viel Prominenz war nach Hainbronn gekommen, um beim Dorffest den Umbau offiziell einzuweihen: Die beiden Bürgermeister Manfred Thümmler und Helmut Graf, mehrere Stadträte, Kommandanten und Vorsitzende der umliegenden Wehren und mit ihnen ein Großteil der Mannschaften. Sie alle hieß Vorsitzender Fritz Suttner willkommen und nutzte die Gelegenheit, den langjährigen Sachgebietsleiter der städtischen Wehren, Franz Schindler, mit einem Florianglas zu ehren, denn «mit ihm gab es immer bestes Einvernehmen und wir hofffen, dass dies auch mit seinem Nachfolger Horst Lautner der Fall sein wird».
Schon im Jahr 2005 habe man überlegt, was mit dem Schlauchtrockenturm geschehen soll, nachdem die Schlauchpflege zentral von der Feuerwehr Pegnitz übernommen worden ist. Die Wehr habe schließlich beschlossen, bei der Stadt den Antrag auf einen Umbau zu stellen, denn die Wehr habe Frauen in ihren Reihen, verfüge aber nicht über ein Damen-WC. Außerdem sei die Teeküche mit ihren drei Quadratmetern alles andere als großzügig bemessen.
Die Stadt habe schnell reagiert, habe die Materialkosten in Höhe von 13 000 Euro zugesichert und auch für die Planung gesorgt. Dafür, so Suttner, wolle man danken. Aus Eigenmitteln habe man nun auch die Küche ergänzt und diverse Renovierungsarbeiten vorgenommen. Suttner dankte vor allem den freiwilligen Helfern, die viele Hundert Stunden beim Umbau kostenlos geleistet haben.
Bürgermeister Manfred Thümmler dankte für die Ausrichtung des Festes, das von Feuerwehr und Schützenverein veranstaltet wird. Dieses Engagement sorge auch dafür, dass die Gemeinschaft zusammengeschmiedet wird. Lob sagte er vor allem Gerhard Brunner, der «in den Umbau sein Herzblut gesteckt hat». Dank gelte aber auch den vielen Helfern, die hier freiwillige Arbeit geleistet haben, um das Domizil der Feuerwehr zu verbessern.
Zwischendecken eingezogen
Nicht nur das Damen-WC wurde geschaffen, sondern durch den Einbau von zwei Zwischendecken wurde auch die Vergrößerung der Teeküche erreicht und ein Abstellraum geschaffen. Erfreut sei er, dass der tatsächliche Bedarf die zugesagten Mittel der Stadt in Höhe von 13 000 Euro nicht überschritten habe.
Vor der offiziellen Einweihung besichtigten die beiden Bürgermeister und einige Stadträte zusammen mit der örtlichen Feuerwehrprominenz das Haus, waren zufrieden, dass die Räumlichkeiten verbessert wurden und stellten sich im Mannschaftsraum unter dem Stadtwappen zu einem Erinnerungsfoto zusammen. Danach kam der offizielle Teil vor dem Festzelt und die Feuerwehr servierte Weißwürste mit Brezen. |