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Alarm nach einem Ölunfall auf der Fichtenohe

Feuerwehren aus Pegnitz und Auerbach errichten Ölsperren - Kommandant: «Bachbett vollgelaufen»
 Alarm nach einem Ölunfall auf der Fichtenohe
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PEGNITZ/AUERBACH - Ein Ölfilm auf der Pegnitz löste am Donnerstag Nachmittag einen übergreifenden Einsatz der Feuerwehren aus dem Pegnitzer und Auerbach Stadtgebiet aus.

Woher die Ölverschmutzung kommt und wie weit die ergiebigen Regenfälle der letzten Tage mit Schuld an dem Ölschaden sind, war bis gestern am Spätnachmittag noch unklar. Vorsorglich hat die Pegnitzer Feuerwehr unter Leitung von Kommandant Werner Schiller mehrere Ölsperren im Stadtgebiet errichtet. Eine davon befindet sich in der Fichtenohe beim Röschmühlweg auf Höhe des Sägewerkes Asmus. Insgesamt waren knapp 15 Pegnitzer Feuerwehrleute zur Schadensbegrenzung im Einsatz.

Pegnitzer Passanten war der Ölfilm auf der Fichtenohe vom Erlenweg aus aufgefallen. Diese hatten umgehend städtische Arbeiter und den Feuerwehrkommandanten verständigt.

Per Telefon alarmierte die Pegnitzer Wehr dann gegen 14.15 Uhr die Auerbacher Kollegen, da das eigene Material für weitere Ölsperren entlang der Pegnitz nicht mehr ausreichte. Die Auerbacher Feuerwehr rückte mit vier Mann und einem Gerätetransporter nach Weidlwang an die Pegnitz aus. Dort wurde, direkt an der Landkreisgrenze zur Weidelwanger Mühle eine weitere Ölsperre errichtet. Laut Einsatzleiter Thomas Kormann hatte die Wehr vorsorglich den Wasseranhänger und einen Unimog des Auerbacher Bauhofs dabei, um den Ölfilm absaugen und beseitigen zu können.

Auch die Nasnitzer Feuerwehr war in Weidlwang mit sechs Mann im Einsatz und half teilweise den Pegnitzer Kollegen im Bereich Hainbronn mit aus. Von den Führungskräften der Amberg-Sulzbacher Feuerwehren waren auch Kreisbrandmeister Wolfgang Platzer und Inspektor Peter Deiml an Ort und Stelle.

In den Schadensfall auf der Fichtenohe eingeschaltet waren auch die zuständigen Experten vom Bayreuther Landratsamt und dem Wasserwirtschaftsamt.

Noch ist der Verursacher des Ölschadens unbekannt. Auch das genaue Ausmaß der Wasserverschmutzung steht bislang nicht fest. Nach erfolgtem Einsatz stellte der Pegnitzer Feuerwehrkommandant Werner Schiller gegenüber den Nordbayerischen Nachrichten allerdings fest:: «Das waren schon ein paar Liter, das komplette Bachbett war voll Öl.»

Um weitere Verschmutzungen zu vermeiden, bleiben die Ölsperren voraussichtlich zwei bis drei Tage stehen. Erst dann können diese wieder abgebaut werden.

Claus Volz, Michael Grüner, Nadine Gebhard und Frank Heidler
10.8.2007
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