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AUERBACH — Soldaten und Zivilangestellten der US-Armee ist es gelungen, die ausgebüchsten Wildpferde aus dem Naturschutzgebiet Leonie einzufangen.
Nicht nur dem Vorsitzenden des Landesbundes für Vogelschutz, Bernhard Moos, ist damit ein Stein vom Herzen gefallen, sondern auch dem Direktor des Münchner Tierparks Hellabrunn, Professor Dr. Henning Wiese. Bei den drei aus dem Leonie-Gehege entflohenen Tieren handelt es sich um wertvolle Przewalski-Urwildpferde. Diese hatten, wie exklusiv gemeldet, am Donnerstag durch ein Loch im Zaun das Weite gesucht.
Drei der vier Hengste aus dem Münchener Zoo waren eine Nacht lang abgängig, als sie am Freitag Vormittag auf dem nahen Gelände des Truppenübungsplatzes im Bereich der Schießbahn 201 im Südwesten gesehen wurden.
Soldaten und Zivilangestellten der 100. Gebietsunterstützungsgruppe gelang es schließlich, die entflohenen Tiere einzufangen. Sie umstellten die Hengste und besorgten vom nächsten Bautrupp Zaunmaterial, um die Tiere beisammenhalten zu können.
Die Tiere wurden nach Auskunft der US-Armee danach von zwei Tierärzten betreut und auf ihren Transport zurück nach Auerbach vorbereitet. -gr- |