Gleich 34 Änderungsanträge stellt die Stadtratsfraktion «Die Guten« für die Haushaltsberatungen.
Die meisten befassen sich mit dem Bereich Umwelt und Verkehr. Da lehnt der «Gute«-Stadtrat Stephan Grosse-Grollmann «unsinnige Straßenbauprojekte« wie die Höfener Spange und den Frankenschnellweg ab. Die frei werdenden Mittel sollen unter anderem in Radwegebau und den Ausbau der Stadtbahn investiert werden. Der Schienenverkehr müsse auch ins Umland geführt werden. Daher solle die Stadt auf den «außerhalb der Innenstadt auch uneffektiven« Ausbau der U-Bahn verzichten. Grosse-Grollmann fordert ein Ende des U-Bahn-Baus am Friedrich-Ebert-Platz und in der Gustav-Adolf-Straße, befürwortet aber eine Stadtbahn in Richtung Erlangen und Kornburg sowie eine Verbindung durch die Sebalder Altstadt.
Im Bereich Umwelt beantragt er, mehr Geld für die Pflanzung von Straßenbäumen zur Verfügung zu stellen.
Im Kulturbereich müssten die freien Theatergruppen gefördert werden. «Die Guten« wollen, dass Fränkische Galerie und das Kulturzentrum K4 gleichzeitig ausgebaut werden - «um dem Vorurteil entgegenzutreten, der geplante Ausbau würde lediglich der Bildenden Kunst zugute kommen.« Den Bau der Delfin-«Lagune« lehnt Stephan Grosse-Grollmann ab. Nach seinen Angaben sparen die Änderungsanträge insgesamt mehr als 6,5 Millionen Euro im Zeitraum 2008 bis 2012 ein.
ng
9.11.2007 16:11 MEZ
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