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Das Schild am «Wasserwachtsdenkmal» bei Hainbronn existiert wieder. Aber diesmal ist es aus Holz und nicht mehr so wertvoll, wie es einst Hans Müller zum 25jährigen Bestehen beschafft hatte. Das damalige Schild war aus Bronze und wurde geklaut.
PEGNITZ - Bernd Wiesner, seit Langem Mitglied der Wasserwacht und Bademeister, ließ mit Hilfe der Werbefirma Heima und der Schreinerei Lautner ein neues Schild machen und hat es wieder an den Findling geschraubt.
Er tat es, weil er mit dabei war, als das kleine Denkmal errichtet wurde. Es sollte nicht nur an das 25jährige Bestehen der Wasserwacht erinnern, sondern auch dokumentieren, dass freiwillige Helfer unter der Leitung von Naturschutzbeauftragtem Heinz Höfer aus einer Schutthalde ein wertvolles Biotop gemacht hatten und das mit Unterstützung der Stadt Pegnitz und des Landkreises Bayreuth.
Das Gelände am «Roten Graben» hatte die Wasserwacht damals gepachtet. In dem brachliegenden Gebiet wurden Bäume und Sträucher gepflanzt, die inzwischen eine respektable Größe erreicht haben.
Damals wurden auch seltene Orchideen angepflanzt. Sogar ein Wanderweg musste zum Schutz der Natur weichen. Heinz Höfer siedelte seltene Schmetterlinge an, die standorttreu geblieben sind.
Mehrmals wurde an diesem Platz, auf dem auch eine Eiche gepflanzt wurde, der «Tag der Umwelt» gefeiert. Gedacht war, dass hier eine Art «Ruhepool» entsteht. Doch Schild und Ruhebank verschwanden.
Bernd Wiesner suchte die ganze Gegend nach der verschwundenen Bronzetafel ab. Aber er fand nur die Bank. Sie steht auf dem Dachboden des halb demolierten Schafstalls (wir berichteten). Dort entfachten die Schänder sogar ein Grillfeuer auf dem Holzboden.
Die Bank wird jetzt wieder an den alten Platz zurückgebracht. Dann kann noch einmal gefeiert werden: Denn die Wasserwacht Pegnitz wird in diesem Jahr 50 Jahre alt.
Claus Volz |