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Wolf gibt den Chefsessel nicht frei

Gräfenberger Bürger sind mit ihrem amtierenden Bürgermeister zufrieden
 Wolf gibt den Chefsessel nicht frei
GRÄFENBERG (eye) - Der neue Bürgermeister ist der alte Bürgermeister: Werner Wolf (Freie Wähler) konnte seinen Chefsessel in Gräfenberg mit 59,64 Prozent verteidigen.

Genau 1213 Bürger waren mit Wolfs Politik der vergangenen zwölf Jahre einverstanden. Herausforderer Jürgen Nekolla (SPD) kam auf 40,36 Prozent oder 821 Stimmen. Die Wahlbeteiligung lag bei der Stichwahl mit 62,81 Prozent etwas niedriger als noch vor zwei Wochen.

Die meisten Unterstützer hat Wolf in Thuisbrunn: In dem Ortsteil stimmten fast 85 Prozent für den amtierenden Bürgermeister. Nekolla konnte dagegen in Walkersbrunn am meisten punkten. Hier wohnen 63,64 Prozent SPD-Anhänger.

Das Ergebnis hat Wolf wenig überrascht, schließlich fehlten ihm bereits vor zwei Wochen nur drei Stimmen zur absoluten Mehrheit. «Trotzdem«, weiß Wolf, «wird es in den nächsten Jahren nicht leicht werden.« Und das nicht nur wegen der finanziellen Situation der Stadt: Freie Wähler, SPD und CSU haben jeweils fünf Sitze im Stadtrat. «Wir werden uns parteiübergreifend immer wieder Partner suchen müssen«, so Wolf.

Das sieht Nekolla ähnlich. Ein bisschen darf er aber noch hoffen, zumindest auf den Posten des 2. Bürgermeisters. Nekolla: «Das Ergebnis legt das nahe, aber darüber bestimmt immer noch der Stadtrat. In geheimer Wahl nach dem 2. Mai.«
16.3.2008 21:08 MEZ
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