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HAINBRONN (br) - Bei der Feuerwehr Hainbronn ist die Welt noch in Ordnung. Übungen wurden planmäßig durchgeführt, Schulungen abgehalten und langjährige Mitglieder ausgezeichnet.
Im Vereinslokal begrüßte Vorsitzender Fritz Suttner den Ehrenvorsitzenden Herbert Schauer, Bürgermeister Manfred Thümmler und Stadträte. Der Bürgermeister bedankte sich bei allen Helfern, die das Feuerwehrgerätehaus aufpoliert hatten. Die feuchte Außenwand zur Straße hin müsse noch saniert werden, dafür sei jedoch ein Gutachten erforderlich. Im Vorgriff des «Tag der Feuerwehren» in Neudorf lobte Thümmler die gute Zusammenarbeit zwischen den Wehren Hainbronn und Neudorf.
Gemeinsam mit KBI Adolf Mendel nahm der Bürgermeister mit Hainbronner Führungskräften die Ehrungen vor. Für 40 Jahre aktiven Dienst wurden Ernst Kürzdörfer und Karl-Heinz Schleicher ausgezeichnet. An Bernhard Müller wurde eine bereits früher vorgesehene Ehrung für 25 Jahre aktiven Dienst nachgereicht. 40 Jahre Mitglieder sind Ernst Schleifer und Georg Schwedler, seit 50 Jahren dabei sind Karl Kürzdörfer und Ehrenvorsitzender Herbert Schauer.
Wie der Vorsitzende berichtete, gehören der Wehr 83 Mitglieder an, darunter sind 44 Aktive mit acht Feuerwehranwärtern sowie 22 alte Kameraden und 17 fördernde Mitglieder. Zu den Aktivitäten gehörten Festbesuche, das Helferessen für die Mitarbeiter zur Sanierung des Feuerwehrgerätehauses, das Dorffest und die Einweihung der neuen Räumlichkeiten im Haus.
Premiere für Hüttenparty
Toll war der Wochenendausflug für die jungen Mitglieder. Zu diesen internen Veranstaltungen zählte der Vorsitzende die erstmals gestartete Hüttenparty. Das Skiwochenende fand bei herrlichem Traumwetter statt. Auch wurde der Kinderspielplatz gepflegt.
Er dankte allen Mitarbeitern, besonders Wolfgang und Dieter Nickel, sowie Willi Müller für die Blumenpflege am Feuerwehrgerätehaus. In seiner Vorausschau für das neue Vereinsjahr nannte der Vorsitzende wieder das Dorffestes mit dem Schützenverein am 12. und 13. Juli. Einladungen sind erfolgt zur Gerätehauseinweihung in Kirchahorn Ende April, zum Tag der Feuerwehren der Stadt Pegnitz in Neudorf sowie zum Johannisfeuer «Brazil Hainbronn» im Juni.
Kommandant Gerhard Brunner bedankte sich bei den Geehrten für ihre Mitarbeit. Er berichtete von zehn Übungen, einer Leistungsprüfung sowie von fünf mäßig besuchten Schulungsabenden. Teilgenommen wurde am Maschinistenlehrgang, der Truppmannausbildung, am Jugendleistungsmarsch.
Er lobte die Mitglieder und Helfer für die Umbauarbeiten am Feuerwehrgerätehaus und ebenso die Stadt Pegnitz für die Unterstützung und den Blumenschmuck des Hauses. Für die weitere Zukunft seien neben den örtlichen Übungen vier gemeinsame Übungen mit Neudorf, Willenberg und Willenreuth geplant.
Zur Information der Mitglieder soll am Feuerwehrgerätehaus eine Infobox angebracht werden.
Der seit der Neuwahl amtierende Schatzmeister Peter Meister bedauerte es, dass er gleich ein leichtes Minus vorweisen müsse.
Dieses sei durch die außerordentlichen Beschaffungen und die Umbauarbeiten am Haus entstanden. Die Revisoren bestätigten ungeachtet dessen eine vorbildliche Kassenführung, so dass der Entlastung bedenkenlos zugestimmt werden konnte. Im Blick auf das 135-jährige Gründungsfest im Jahr 2011 ließ der Vorsitzende wissen, dass man sich für diese Tage den «Tag der Feuerwehren» der Stadt wünsche. Hierfür habe die Vorstandschaft bereits anfängliche Planungen entwickelt.
Der Vorstand will kein großes Fest aufziehen. Es soll im Rahmen der gegebenen Möglichkeiten auf dem Gelände am Feuerwehrgerätehaus mit den dort bereits vorhandenen Einrichtungen durchgeführt werden.
Passendes Festzelt
Ein überschaubares Festzelt möchte man bei diesem Fest. Alle Wehren der Stadt Pegnitz werden eingeladen. Dieser Vorschlag fand Zustimmung bei den Mitgliedern und soll in diesem Sinne weitergeführt werden. KBI Adolf Mendel freute sich, dass er endlich einmal Zeit gefunden habe, an der Hauptversammlung in Hainbronn teilzunehmen. Er dankte all den Geehrten, besonders dem Ehrenvorsitzenden Herbert Schauer. Dieser sei ihm immer Vorbild und Kamerad gewesen.
Sein Dank galt aber auch der Stadt Pegnitz für die vorbildliche Wahrnehmung ihrer Pflichtaufgabe bei Ausrüstung und Unterstützung.
Er unterstrich die Notwendigkeit der Übungen und der Schulungen. Dann erläuterte er die Neuerungen im Bayerischen Feuerwehrgesetz mit dem Besitzstandsrecht der kleinen Wehren, mit der geänderten Alarmierung, die künftig für die Landkreise Bayreuth und Kulmbach von einer zentralen Leitstelle aus erfolgt. Er erklärte das sogenannte Hilfeleistungskontingent. Dafür werden im Bedarfsfall auch Mitglieder aus kleineren Wehren hinzugezogen.
Die Statistik der Feuerwehrmitglieder in der Inspektion 3 fand Mendel noch recht zufriedenstellend. |