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Glück mit dem Wetter, ein entspanntes Abendprogramm und ein tolles sportliches Finale. Die Veranstalter des 13. Forchheimer Quattroball-Turniers vom VfB 1861 freuten sich vor allem, dass «Quattfo» heuer regenfrei blieb.
FORCHHEIM (th) - Obwohl der Wetterbericht teilweise Schauer und Regen über Franken voraussagt hatte, blieb die Sportinsel am Regnitz-Altwasser über das gesamte Wochenende hinweg von nassen Überraschungen verschont.
Bei weitaus niedrigeren Temperaturen wie im letzten Jahr, als man beim über «Hundstage» stöhnte, starteten - wie schon berichtet - 62 gemischte Mannschaften von Frauen und Männern in den Zwei-Tage-Wettkampf der besondern Art. Ein 20 Minuten-Spieltakt hielt die zwölf bis 16 Spielerinnen und Spieler der Teams den ganzen Tag über beim Basketball und Fußball, beim Handball und Volleyball auf Trab.
512 Spiele standen an
Die Spielpausen wurden zum Verschnaufen oder zu einer kleinen Stärkung an den diversen Versorgungsstellen genutzt. Denn die Mannschaften mussten nicht nur selbst spielen, sondern auch die Schiedsrichter abstellen für nicht weniger als 512 sportliche Kräftemessen.
Die Auszubildenden der Sparkasse kümmerten sich derweil um den «Quattfo-Nachwuchs». Das angebotene «Spiel ohne Grenzen» kam bei den Kleinen bestens an. Basteln, Schminken, Hüpfburg und Wasserrutsche rundeten dieses Kinder-Rahmenprogramm ab.
Für das sonntägliche Finale der Besten in der A-Gruppe qualifizierten sich am ersten Turniertag «alte Bekannte». Es ist schon Tradition, dass sich viele Mannschaften schon seit Jahren unten dem gleichen originellem Namen anmelden. Den Sieg würden somit wohl auch bei der 13. Auflage wieder Teams wie «Die barmherzigen Prügler», «Ernst Mosch und die Hebendänzer» oder «Bahama Papas» unter sich ausmachen.
Der Favoritenschreck
Doch die Überraschungsmannschaft hieß «is doch Worscht». Der war es zum ersten Mal bei der neunten Teilnahme gar nicht wurscht und so spielte man um die ersten 16 Plätze im «Kreis der Großen» mit. Zu den «Ausreißern» gehörten auch die «Wieseck Cowboys», die zum ersten Mal teilnahmen und sich ebenfalls für die A-Gruppe qualifizierten.
Der Vorabend des Finales versammelte alle Teilnehmer im großen Festzelt, wo Live-Musik für eine ausgelassene Stimmung sorgte. Der Weg ins Bett war ja nicht weit, denn viele der Aktiven übernachteten in Zelten auf der Sportinsel.
Am Sonntag verabschiedeten sich die Dauersieger der letzten drei Jahre, die «Nachtschwärmer», relativ früh aus dem Kreis der Siegesanwärter. Sie verloren bereits beim Volleyball gegen «Springfield Connection». «is doch Worscht» legte nach und rang ihnen beim Fußball ein Unentschieden ab.
Infrage für den Sieg kamen somit nur noch «Doc’s Team» und die «Dixies Torjäger». «Doc’s Team» gab beim Fußball einen Punkt gegen «Bamboocha» ab und die «Dixies» stürmten von Sieg zu Sieg. Doch wieder zeigten sich «is doch Worscht» als Favoriten-Schreck und nahmen im allerletzten Spiel des Tages Dixies Torjägern im Fußball beim 1:1 einen Punkt ab.
Somit entschied erst das Torverhältnis über den Turniersieg. Erstmals im auch schon elften Anlauf war «Doc’s Team» Sieger des Forchheimer Quattfo. |