GRÄFENBERG (gi) - MdL Eduard Nöth läuft Sturm gegen neue Windkraftanlagen auf Gräfenberger Stadtgebiet. Die Bürgermeister und Ratsgremien der Kommunen ringsum sowie der Fränkische-Schweiz-Verein und seine Ortsgruppen sollen sich gegen die Standortsicherungsverträge aussprechen.
Die Bayerischen Staatsforsten haben Standortsicherungsverträge für Windparks in den Gräfenberger Gemarkungen Buchwald und Flöß abgeschlossen, mit Lilling und Kasberg gibt es außerdem schon zwei ausgewiesene Standorte für die Windkraftnutzung.
Der ablehnenden Haltung der Stadt Gräfenberg hat sich der Forchheimer Landtagsabgeordnete angeschlossen. Er fürchtet die Verschandelung der Landschaft und daraus resultierend Nachteile für den Fremdenverkehr in Leutenbach Hiltpoltstein, Obertrubach, Egloffstein und Gößweinstein.
Gemeinden eingeschaltet
Nach einer Besichtigung des Standorts Flöß mobilisiert Nöth nun die Bürgermeister der betroffenen Gemeinden und die CSU-Fraktion im Forchheimer Kreistag. Sie sollen in den Gremien Beschlüsse gegen den Bau von Windkraftanlagen an dieser Stelle herbeiführen.
Der Fränkische-Schweiz-Verein unter Paul Pöhlmann und die FSV-Ortsgliederungen sowie die lokalen Tourismusvereine sollten ebenfalls Stellung beziehen, fordert Nöth in Briefen. Er selbst bombardierte bereits Landwirtschaftsminister Josef Miller und die Bayerischen Staatsforsten mit Protestschreiben. |