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«Ohne höhere Gebühren»

Sanierung im Krematorium: Einäscherung sogar billiger?
 «Ohne höhere Gebühren»
Die Friedhofsgebühren können nach Einschätzung von Finanzreferent Harald Riedel auch trotz notwendiger Investitionen im Krematorium stabil gehalten werden.

Denkbar seien im kommenden Jahr sogar reduzierte Kosten für Einäscherungen (derzeit 295 Euro zuzüglich Mehrwertsteuer). Damit weist der berufsmäßige Stadtrat anderslautende Interpretationen in Medien zurück.

Der Ausschuss für Recht, Wirtschaft und Arbeit hatte unvermeidbare Sanierungs- und Modernisierungsarbeiten gutgeheißen. Dafür sind Ausgaben von 3,5 Millionen Euro erforderlich. Grundlage war eine externe Expertise zum Sanierungsbedarf der technischen Anlagen.

Ein Krematorium unterliege wegen der starken thermischen Schwankung einer raschen Materialermüdung, erläutert Riedel. Die Ofenanlage wurde zuletzt 1989 saniert. Abgewirtschaftet sind auch die 30 Jahre alten Luftfilteranlagen. Die festgestellten Mängel zwingen die Stadt zu einer zeitnahen Reaktion. Nürnberg betreibt das älteste bayerische Krematorium. Riedel: «Die Bürger(innen) im Großraum erwarten, dass in regionaler Nähe kremiert wird, ohne dass die Verstorbenen in Sammeltransporten über weite Strecken zur Einäscherung gebracht werden.» nn
5.11.2008
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