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Biberttal-Radweg voller Tücken

Zirndorfs Grüne setzen sich für Verbesserung ein - Gefährliche Mischung
 Biberttal-Radweg voller Tücken
Foto: svo
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ZIRNDORF - Mit dem Zustand des Biberttal-Radweges sind die Radler alles andere als zufrieden. Als «nicht länger hinnehmbar» stufen die Zirndorfer Grünen den gegenwärtigen Zustand ein.

Vor allem zwischen Wintersdorf und Leichendorf habe das Befahren des Weges, insbesondere bei schlechtem Wetter, so seine Tücken: Schlaglöcher, unterschiedliche Oberflächenstrukturen, teils aus Schotter, teils aus Teerresten, Splitt und Sand verhinderten ein zügiges Vorwärtskommen.

«Im Hinblick auf die Tatsache, dass der Radweg Teil des im April diesen Jahres eingeweihten Paneuropäischen Radweges ist, der von Paris über Zirndorf bis nach Prag führt, ist der Weg im jetzigen Zustand kein Aushängeschild für unsere Stadt», so Stadtrat Wolfram Schaa von den Grünen. «Wir haben die Verwaltung wiederholt auf den schlechten Zustand hingewiesen, passiert ist aber bislang nichts», meinte Schaa. Im Mai 2008 hatte seine Fraktion einen Antrag auf Verbesserung des Radweges gestellt, und im Juli daran erinnert.

Laut Bürgermeister Thomas Zwingel sei die Anfrage an die Kommunale Allianz weitergeleitet worden. Und dort, so Zirndorfs Bürgermeister, sei eine Initiative angelaufen, «die im Allianzgebiet liegenden Teilstücke zu teeren, um ein einheitliches Bild des Radweges auf der gesamten Strecke sicher zu stellen». Allerdings hat sich auch von Seiten der miteinander verbundenen Gemeinden bis zum heutigen Zeitpunkt nichts getan.

Teer ist am günstigsten

«Wir haben eine Teerung zwar nicht gefordert», meint Schaa. Auf lange Sicht gesehen aber sei dies wohl die günstigste Lösung, die auch am wenigsten Pflege erfordert. Eine wasserdurchlässige Oberfläche wäre sicher wünschenswert, doch müsse diese regelmäßig gewartet werden. Auf Grund der Breite des Radweges aber sei eine Teerung deshalb ebenso geeignet.

Eine Verbesserung der Qualität bringe nicht nur den Fahrradtouristen Erleichterung, profitieren würden auch diejenigen, die mit dem Rad zur Arbeit fahren. Um der touristischen Bedeutung des Radweges gerecht zu werden, empfehlen die Grünen zusätzlich das Anbringen von Hinweisschildern zur Innenstadt und Informationstafeln für «Fern-Radler». Bisher würden die Touristen, so Schaa, «elegant um Zirndorf vorbeigeleitet». URSULA SVOBODA
7.11.2008
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