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Sparda-Kunden spendeten reichlich

Neuer Spielplatz für heilpädagogische Kindergruppen
 Sparda-Kunden spendeten reichlich
Sparda
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NÜRNBERG - Drei soziale Einrichtungen und Initiativen – der Verein für Menschen mit Körperbehinderung und die Drogenhilfe Lilith in Nürnberg sowie das Kinderheim St. Michael in Fürth – dürfen sich über je 15000 Euro aus der Weihnachts-Benefizaktion der Nürnberger Sparda-Bank freuen.

Mit insgesamt 45000 Euro haben die Kunden des Geldinstituts, aber auch ihm nicht weiter verbundene Förderer rund 5000 Euro mehr als im vergangenen Jahr gespendet, den vor einigen Jahren erreichten Rekord von 54000 Euro allerdings nicht erreicht. Zu der Spendenaktion hatte das genossenschaftliche Institut, das einst als Selbsthilfeeinrichtung der Eisenbahner gegründet wurde und jeweils attraktive Preise auslobt, in Verbindung mit der NN-Aktion «Freude für alle« zum 15. Mal aufgerufen.

Die «Finanzspritze« bringt alle drei Empfänger nun in ihrer Arbeit einige große Schritte voran: Der Verein für Menschen mit Körperbehinderung kann mit dem Erlös einen lang ersehnten Spielplatz für die heilpädagogischen Kindergruppen in der Zerzabelshofstraße anlegen. Bisher mussten die Kinder mit Bussen zu weiter entfernt gelegenen Spielplätzen gefahren werden. «Der Bezirk als Kostenträger ist inzwischen so restriktiv, dass oft sogar grundsätzlich infrage gestellt wird, ob ein Kind überhaupt dort aufgenommen werden muss«, berichtet Vorstand Michael Dürschner.

Gerüstbauer werden gesucht

Viel vorgenommen hat sich das Kinderheim St. Michael. An einer lauten Hauptverkehrsader gelegen, soll dort wenigstens der Hof als Treffpunkt und Spielstätte «aufpoliert« werden – und zwar weitgehend in Eigenarbeit. Ohne professionelle Hilfe aber geht es nicht: Gesucht werden nun noch Gerüstbauer und eine Malerfirma, die so günstige Angebote machen, dass von der Spende auch noch etwas für gemeinsame Aktivitäten der vielfach vernachlässigten, misshandelten oder auch entwurzelten Jungen und Mädchen übrig bleibt.

Ebenfalls speziell den Kindern kommt die Spende beim Verein Lilith zugute. Er hat sich der Unterstützung von drogenabhängigen und suchtgefährdeten Frauen verschrieben – und den Ableger Liliput gegründet, um die Lebenssituation und Entwicklungschancen von betroffenen Kindern zu verbessern. Schon aus Angst, ihren Nachwuchs zu verlieren, scheuen die Frauen oft lange den Weg zu Beratungsdiensten. Dank der Spende will Liliput nun der steigenden Nachfrage besser gerecht werden.

Der Hauptgewinn der mit einer Lotterie verbundenen Aktion, eine einwöchige Reise an die Algarve, ging an ein Ehepaar aus Nürnberg.

Wolfgang Heilig-Achneck
20.1.2009
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