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Bei «Germany’s Next Topmodel»: «Es war stressig»

Rebecca Baur aus Pegnitz zum Casting für die vierte Staffel
 Bei «Germany’s Next Topmodel»: «Es war stressig»
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PEGNITZ/KÖLN - Sie hat es geschafft: Rebecca Baur, 20, überstand das Casting der vierten Staffel von «Germany’s Next Topmodel» und ist bei der Premiere morgen Abend um 20.15 Uhr auf ProSieben dabei (wir berichteten exklusiv). Der Kölner Sender vermittelte gestern ein Kurzinterview am Telefon, obwohl die Medizinstudentin auch in Pegnitz erreichbar gewesen wäre: Sie macht gerade ein Praktikum in der Sana-Klinik.

Erste Model-Erfahrung sammelte sie bei einer Agentur in München, von einer Bekannten ihrer Mutter vermittelt, die einen Fotografen empfohlen hatte. Nach seinem Test-Shooting folgten Show-Room-Aufnahmen, das heißt die Präsentation von Kollektionen. Aber Rebecca Baur war nicht zufrieden. Sie verließ diese Agentur nach zwei Monaten.

Wie kamen Sie jetzt auf die Idee, sich für «Germany’s Next Topmodel» zu bewerben?

Rebecca Baur: Ein paar Freundinnen haben überlegt, ob ich mich nicht mal bewerben soll. Sie fanden das eine gute Idee - aber ich war skeptisch. Dann hab’ ich mir gedacht: Probier’ ich es halt einfach mal.

War das Casting schwer?

Baur: Stressig. Es waren wahnsinnig viele Leute da, auf ganz engem Raum. Es gab eine Jury und extra eine Vorjury.

Wenn jemand da nicht weiterkam: Brachen die Mädchen in Tränen aus?

Baur: Total. Es gab zwar keine Szenen, aber viele waren sehr enttäuscht. Sie sahen sich schon als Topmodel. Sie haben sehr an sich geglaubt.

Wenn Sie jetzt dort in Düsseldorf nicht weitergekommen wären?

Baur: Es hätte schon an einem gekratzt. Aber so richtig wehgetan hätte es mir nicht.

Wie war die erste Folge, die ja schon gedreht ist?

Baur: Davon darf ich nicht zu viel erzählen. Es hat auf jeden Fall Spaß gemacht.

Hat das Casting Ihr Medizinstudium gestört?

Baur: Das war nicht das Ding. Es war eher eine Abwechslung, weil das Studium schon sehr stressig ist. Und jedes Mädchen hat doch den Traum vom Model . . .

Was sagte Ihre Familie zu Ihrem Entschluss?

Baur: Meine Schwester - sie ist 14 - hat am Anfang schon etwas gelächelt. Meine Eltern haben gesagt: Probier’s mal aus.

Und Ihre Großmutter, Ida Langer?

Baur: Oma war schon stolz auf mich, ihr hat’s gefallen. Mit Mode hat ja in unserer Familie jeder was am Hut.

Würden Sie einmal ihr Modehaus übernehmen?

Baur: Das kann ich nicht sagen. Ich will Ärztin werden. Aber unterstützen werde ich Oma natürlich immer.

Morgen kommt die erste Folge der Staffel. Schauen Sie sie allein oder mit Freunden an?

Baur: Ich bin total im Zwiespalt, ob ich es ganz allein ansehen soll, wo mich keiner sieht, weil es ja äußerst peinlich sein kann, oder ob mit Freunden. Ich bin gespannt, wie die Freunde mich im Fernsehen finden.

Immerhin müssen Sie denken: Jeder in Deutschland schaut gerne diese Sendungen und kaum einer kann jemals damit rechnen, hinein zu kommen. Und Sie sind drin!

Baur: Stimmt, das ist schon was Besonderes. tk
11.2.2009
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