FORCHHEIM - Der CSU-Landtagsabgeordnete Eduard Nöth hat sich an den bayerischen Ministerpräsidenten Horst Seehofer gewandt: Die Bayerischen Staatsforsten sollen die Standortsicherungsverträge für die geplanten neun Windkraftanlagen im Stadtgebiet Gräfenberg lösen.
Nöth teilt den Appell an den Ministerpräsidenten in einem Brief an die Nordbayerischen Nachrichten mit. «Wir können nicht am Mehrheitswillen der Bürger vorbei die Naturlandschaft Fränkische Schweiz mit Windkrafträdern verunstalten und dadurch irreparable Schäden in unserer Heimat verursachen», so Nöth. Die Bürger der Fränkischen Schweiz und der betroffenen Gemeinden sowie die Mehrheit der gewählten Mandatsträger aller politischen Ebenen akzeptieren die vorliegenden Planungen nicht, betont Nöth. Dies solle von den Bayerischen Staatsforsten zur Kenntnis genommen werden.
Nöth verweist auch auf den mit 35 zu 15 Stimmen im Kreistag Forchheim zustande gekommenen Beschluss. Demnach bittet der Kreistag die Bayerische Staatsregierung, auf die Bayerischen Staatsforsten einzuwirken, die Planungen zur Errichtung von Windkraftanlagen in der Fränkischen Schweiz einzustellen. |