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GRAEFENBERG (kf) - Die Pläne der in den Gräfenberger Gemarkungen «Buchwald« und Flöß« geplanten Windräder scheinen so gut wie vom Tisch: Die Bayerischen Staatsforsten sollen auf Weisung ihres Aufsichtsrates alle geschlossenen Verträge «überprüfen«.
Hintergrund ist der große Widerstand von Bürgern an zahlreichen der insgesamt 131 möglichen Standorte in Bayern für Windkraftanlagen. Neue Anlagen sollen gar nicht mehr beantragt werden, gab Landwirtschaftsminister Helmut Brunner bekannt (wir berichteten).
Noch kein Schreiben
Dem für die Standorte Buchwald und Flöß zuständigen Forstbetrieb Pegnitz liegt allerdings noch kein Schreiben aus der Staatsforsten-Zentrale in Regensburg vor. «Wir haben davon bisher auch nur aus der Zeitung erfahren«, sagte Betriebsleiter Eduard Meierhuber. Noch bestehe ein gültiger Standortsicherungsvertrag mit der schwäbischen Firma Uhl.
Es mehren sich jedoch die Anzeichen, dass auch der Windrad-Betreiber Standorte meidet, gegen die sich großer Widerstand regt. Das glaubt zum Beispiel Helmut Pfefferle von der Bürgerinitiative gegen die Windräder: «Das ist jetzt zwar noch kein Sieg, aber ein Signal der Politik.« Die Argumente gegen die Windräder seien eben «zu massiv« gewesen. Er sei froh, dass die Politik fähig sei, «auch einmal eine Entscheidung zu überdenken«.
Gesamthöhe bei 178 Metern
Bisher sind in den Gräfenberger Gemarkungen neun Windkraftanlagen mit einer Gesamthöhe von jeweils 178 Metern geplant. Ein Bauantrag liegt jedoch noch immer nicht vor. |